Die 26 besten kostenlosen Tools für Blogger

von Bennet Polenz

Ich helfe Menschen mit Blog Wings, ihre Geschichte neu zu schreiben und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen. Mehr über uns.

Lesezeit: 7 Minuten

Blogger sind Ein-Mann/Frau-Medienhäuser, die viele unterschiedliche Jobs in einer Person vereinen: Sie sind Redakteure, Fotografen, Grafiker, Admins, Entwickler, Marketer und Chefs in Personalunion. Ihr Aufgabenfeld ist riesig und könnte mehrere Fulltime-Jobs ausfüllen.

Glücklicherweise gibt es Helferlein, die ihr Leben einfacher gestalten: Tools (engl. „Werkzeuge“) können dabei unterstützen, Aufgaben einfacher, effizienter und mit besseren Ergebnissen zu meistern.

In diesem Artikel zeige ich dir die besten kostenlosen Tools für Blogger!

Der Begriff Werkzeug hat hier universelle Bedeutung: Er meint Software-Anwendungen, Plugins, Apps und Browser-Erweiterungen zur direkten, zielgerichteten Nutzung, im erweiterten Sinne aber auch Techniken und Strategien. 

Die Tools in diesem Artikel stammen aus den Bereichen Produktivität, Sicherheit, Design, SEO, E-Mail-Marketing, Wachstum und Analyse und können dich in jedem der Kategorien ein bisschen erfolgreicher machen.

Drei Schlüsselfaktoren für deine Tool-Wahl

Es gibt unzählige Online-Tools, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, bestimmte Probleme für spezifische Zielgruppen zu lösen. Doch nicht jede Software hält, was sie verspricht.

a) Ein Tool muss wirklich nützlich sein!

Ein Hammer ist ein Werkzeug. Er kann dir helfen, etwas aufzubauen, kann aber auch Dinge zerstören. Genauso ist es mit Online-Tools.

Wir haben bereits mit Tools gearbeitet, die in der Theorie Großartiges versprachen, in der Praxis aber keinen wirklichen Mehrwert boten oder sogar für mehr Kosten oder Aufwand sorgten - also schlichtweg kontraproduktiv waren.

Ein Werkzeug ohne Nutzen ist nur ein Spielzeug.

b) Ein Tool muss dich effizienter arbeiten lassen!

Ein richtig nützliches Tool sollte mindestens einen der folgenden Vorteile mitbringen:

  • Zeit ersparen
  • Aufwand reduzieren
  • Workflow vereinfachen
  • Qualität der Ergebnisse steigern

Wenn diese Aspekte nicht der Fall sind, wirst du zum Werkzeug des Tool-Anbieters.

c) Ein Tool muss zu dir und deinen Aufgaben passen!

Bei einem meiner letzten Arbeitgeber suchten wir ein Social Media Management Tool, mit dem Redakeure über viele unterschiedliche Marken und Kanäle hinweg Social Media Posts planen und veröffentlichen sollten.

In der Theorie gab es mehrere spannende Software-Lösungen dafür.

Nach Interviews mit unterschiedlichen potenziellen Anwendern, aufwendigen Tool-Demonstrationen und einer Bewertungen nach vielen detaillierten Kriterien stand irgendwann ein potentieller Tool-Sieger fest, der versprach, unsere Anforderungen zu erfüllen. 

In der Praxis stellte sich allerdings heraus, dass der Teufel im Detail lag und spezifische Anwendungsfälle der Redakteure nicht durch das Tool abgedeckt werden konnten. Das sicherlich gute und hilfreiche Tool passte schlichtweg nicht zu uns. 

Was lernst du daraus? Kauf die Katze nicht im Sack, sondern teste!

Ob die folgenden Tools mit dir und deiner Arbeit harmonieren, musst du selber bewerten und erfahren. Für uns haben sie sich in den einzelnen Disziplinen mehr als nur bewehrt. 

Da sie kostenlos sind, kannst du sie ganz easy testen. Und vielleicht sind die einen oder anderen für dich dabei, die dir sehr weiterhelfen. 

"You miss one hundred percent of the shots you never take" - Michael Jordan

1. Tools für mehr Produktivität

Alle Tools der Welt bringen wenig, wenn du nicht fokussiert, priorisiert und zielgerichtet an den richtigen Aufgaben arbeitest. Die folgenden Tools sollen dir dabei helfen, produktiver zu werden:

Trello

Trello ist das Tool meiner Wahl, wenn es um die Sammlung, Organisation, Priorisierung und Koordination von Aufgaben geht. 

Wenn du über einen längeren Zeitraum hinweg mal so richtig, richtig viel zu tun hattest, weißt du, wie wichtig es ist, strukturiert zu arbeiten. Trello ist hier eine nützliche Unterstützung:

To Dos werden auf Karten vermerkt und können dann beliebig auf Boards sortiert werden.

Wie du im Beispiel-Screenshot unten sehen kannst, bevorzuge ich dabei ein System, indem Aufgaben (Karten) in die Status (Boards) To Do, In Arbeit, Wartet und Fertig eingeordnet werden:

blogger tool trello demo

Die einzelnen Kärtchen bzw. Aufgaben wandern je nach Status durch die einzelnen Level und lassen mich so stets wissen, woran ich gerade arbeite, welche Aufgaben als nächstes folgen, an welchen Stellen ich wegen externen Einflüssen warten muss und was ich bereits fertigstellen konnte. 

Angelehnt ist diese Art der Organisation übrigens an das sogenannte Kanban-System

Trello eignet sich auch für die Arbeit im Team und bewirbt sich selbst als „die flexible und visuelle Methode, alles mit allen zu organisieren […]“, denn Aufgaben können bestimmten Personen zugeordnet werden.

Checklisten, Fälligkeitsdaten, eine Darstellung als Kalender, farbliche Kennzeichnungen, Anhänge und vieles mehr sorgen darüber hinaus für eine bessere Arbeit mit dem kostenlosen Tool.

In dem folgenden Video erhältst du einen tieferen Einblick in das Tool: 

Flat Tomato

Hast du schon mal von der Pomodoro-Technik gehört? Sie ist eine Taktik zur Produktivitätssteigerung, bei der Aufgaben in einzelne Pakete unterteilt werden, für die man sich jeweils 25 Minuten Zeit nimmt. Nach jeder Etappe folgt eine fünf minütige Pause, nach vier Sessions (Pomodori) eine etwa halbstündige Unterbrechung. 

Das Ziel der Technik ist es, a) fokussiert und ohne Ablenkung zu arbeiten, b) bewusste Pausen einzulegen und c) häufiger Erfolgserlebnisse zu spüren, um somit insgesamt produktiver zu werden.

Flat Tomato ist eine iPhone-App, die dabei als Timer fungiert und mit der sich die Pomodoro-Technik leicht umsetzen lässt.

Hier kannst du sehen, wie die App arbeitet:

Die kostenlose iPhone-App kann hier im Appstore heruntergeladen werden. Eine Tool-Alternative für Android ist die App ClearFocus.

Auf dem Desktop PC kannst du z. B. auf den Tomato Timer zurückgreifen - die gute alte Eieruhr erfüllt seinen Zweck aber auch.

Wenn du mehr über die Pomodoro Technik erfahren möchte, kannst du dich hier informieren.

2. Tools für Sicherheit (Web Security)

Wenn du deine WordPress-Website langfristig erfolgreich betreiben willst, ist es unerlässlich, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Sie sind vielleicht nicht gerade super sexy,  jedoch essentiell für den Fortbestand deiner Homepage:

Wordfence Security

Wordfence ist ein WordPress-Plugin, das ähnlich wie eine Antiviren-Software und Firewall auf deinem PC funktioniert und deine WordPress-Website vor schädlichen Angriffen schützt. Es gehört zu den meist heruntergeladenen und bestbewerteten Plugins für WordPress. 

blogger tool wordfence security

Wordfence liefert dir eine Firewall, die Eingriffe von außen blockt und scant dein System nach nach ungewollten Veränderungen. 

Im folgenden Video zeigt dir Malte Helmhold, wie du mit Wordfence arbeitest: 

UpdraftPlus WordPress Backup Plugin

Updraft* ist das WordPress-Plugin unserer Wahl, um regelmäßig automatisierte Sicherheitskopien unserer Webprojekte erstellen zu lassen.

Backups sind der doppelte Boden und Fallschirm, falls trotz Wordfence und weiterer Sicherheitsvorkehrungen Schadsoftware in deine Webseite eindringt oder technische Probleme die Seite in die Knie zwingen.

blogger tool updraft plus backup

In dem folgenden Video zeigt dir Jonas von WP Ninjas, wie Updraft Plus funktioniert: 

KeePass Passwort Manager

Mit KeePass Password Safe speicherst du all deine Passwörter sicher an einem Ort und ersparst dir lange Überlegungen oder Wiederherstellungsprozedere​​​​. 

Die Bewertungen des Tools sind durchweg sehr anständig:

Portal

Bewertung

Quelle

Heise Online

4,2 von 5

Chip.de

4,3 von 5

Computerbild

4,1 von 5

Stand Q1 2018

PC-Welt zeigt, wie das KeePass arbeitet: 

Hier geht es zum Download der aktuellen Version KeePass 2.36.

eRecht24 Impressum Generator

Ein Impressum ist für nahezu jeden Website-Betreiber Pflicht. Glücklicherweise benötigst du in den meisten Fällen keinen teuren Juristen, um ein Impressum zu erstellen.

Als kostenlose Unterstützung für die Erstellung eines Impressums für Webseiten-Betreiber hat sich der Impressum Generator von eRecht24 einen Namen gemacht. Mithilfe des Tools kannst du mit nur ein paar Klicks und Infos dein persönliches Impressum generieren.

Oliver Lorenz zeigt dir, wie du ein Impressum mit dem Impressum Generator von E-Recht 24 erstellst:

3. Tools für Design

Ästhetik ist für viele Webseiten-Betreiber ein wichtiges Thema, doch nur die wenigsten beherrschen Adobe Photoshop, Illustrator und Co.

Es folgt eine Reihe von Tools, die dir helfen können, auch ohne Design​​​​-Skills, richtig hübsche Ergebnisse zu erzielen:

Canva

Canva ist eine riesen Hilfe, wenn du unerfahren im Bereich Layouting und Design bist oder kein Bildbearbeitungsprogramm besitzt und trotzdem das nächste Design-Level erreichen möchtest.

Das Tool bietet dir viele verschiedene Design-Vorlagen, die du spielend leicht anpassen, herunterladen und nutzen kannst. Dazu gehören zum Beispiel Logos, Social Media Grafiken aber auch Cover für unterschiedliche Produkte, Präsentation usw. 

blogger tool canva layout design

Wenn du einige der Vorlagen von Canva kennst, wirst du sie häufiger bei namhaften Bloggern wiedererkennen.

 Wie das Tool in Action aussieht, zeigt dir dieses Video:

Unsplash

Ich liebe Fotografieren und verliere mich jedes Mal, wenn ich Unsplash.com besuche. Dort werden großartige Bilder lizenzfrei zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass dir kostenlos eine riesige Datenbank aus hochwertigen Fotos bereitgestellt wird, für die du nicht einmal eine Quelle nachweisen musst (wäre aber natürlich immer ein feiner Zug).

blogger tool unsplash

Eine alternative Quelle für kostenloses Bildmaterial ist www.pixabay.com.

Color Hunt

Auf Colorhunt.co findest du toll aufeinander abgestimmte Farbschemata, die du für deine eigenen Designs nutzen kannst. Du musst dich nicht länger fragen: "Welche Farbe wähle ich?", oder "Passen diese Farben zueinander?", und kannst dich ganz einfach von den Vorlagen inspirieren lassen:

blogger tool colorhunt

Eine nette Alternative zu Color Hunt ist LOL Colors

ColorZILLA

ColorZILLA ist eine Browser-Erweiterung für die Webbrowser Firefox und Google Chrome und lässt dich Farben (bzw. ihre Farbcodes) aus dem Web identifizieren.

Das kann nützlich sein, wenn du eine Farbe im Web findest, die dir gefällt oder du den Farbcode für eine Farbe deines Webdesigns vergessen hast und ihn mithilfe von zwei Klicks herausfinden willst.

Wie genau ColorZilla funktioniert, siehst du in diesem Video:

Hier findest du die Browserweiterung für Firefox und hier für Google Chrome.

WhatFont?

Die Browser-Erweiterung WhatFont funktioniert ähnlich wie ColorZILLA, widmet sich aber Schriftarten (Fonts) im Web. Wenn du außerhalb von Bildern oder Videos eine Schriftart siehst, die dir gefällt, kannst du mithilfe des Tools herausfinden, wie die Schriftart heißt.

 Wie das Tool funktioniert, siehst du in diesem Video:

Leider ist das Browser Add-on nur für Google Chrome verfügbar. Als Alternative für Firefox kannst du Font Finder nutzen.

Bilddateien können mit WhatTheFont von MyFonts untersucht werden.

PlaceIt

PlaceIt* lässt dich Grafiken in alle möglichen Dingen/Produkten, wie z. B. Computerbildschirme oder Bücher einfügen, ohne dass du ein Photoshop-Ninja sein musst.

Das Ganze kann dann in etwa so aussehen: Die coole Lady trägt ein Shirt mit einem Foto von mir als Aufdruck. 😉

blogger tool place it beispiel

PlaceIt eignet sich besonders, wenn du (digitale) Produkte vertreibst, die du ohne viel Aufwand in einem realen Setting darstellen möchtest. Hier ein Beispiel für unser damaliges E-Book:

blog tool placeit beispiel blog wings ebook

Die kleinen Versionen der Bilder kannst du kostenfrei herunterladen.

Wie das Tool funktioniert, zeigt dir PlaceIt hier:

In unserem Online Kurs "Blog Ausbau" erhältst du einen SEO-Grundkurs.

4. Tools für die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die folgenden Tools helfen dir, Inhalte zu kreieren, die deine Leser lieben und dir gleichzeitig dicke Pluspunkte im Google-Ranking bescheren:

Google Keyword Planer

Der Google Keyword Planer hilft dir, Inhalte zu erstellen, die Relevanz haben:

Um herauszufinden, wie häufig bestimmte Begriffe bei Google gesucht werden, musst du dich beim Google Keyword Planer von Google AdWords anmelden.

Dieser ist absolut kostenlos und wirklich essentiell für deinen Blog, wenn du Besucher über die Suchmaschine generieren möchtest.

Ohne zu wissen, welche Suchbegriffe wie häufig gesucht werden, läufst du Gefahr, Inhalte zu produzieren, die niemand sucht und liest.

Jessica Ebert zeigt die, wie Keyword-Recherche mit dem Google Keyword Planer funktioniert:

Bei der Registrierung musst du Zahlungsdaten hinterlegen. Es entstehen allerdings keinerlei Kosten, wenn du keine Werbe-Kampagne startest. 

KWFinder

Der KWFinder ist Teil einer größeren Suite von SEO-Tools von Mangools. Er hat zwei Superkräfte:

1. Detaillierte Daten zu Suchvolumen

Der Google Keyword Planer gibt leider nur noch eine ungefähre Orientierung für Suchvolumina in Intervallen von 10 – 100, 100 – 1.000- 1.000 – 10.000, 10.000 – 100.000 und 100.000 bis 1 Mio an. Hier ein Beispiel:

keyword suche mit google keyword planer

Der KWFinder liefert dir aber nach wie vor die konkrete Anzahl des Suchvolumens (Search):

Das allein ist bereits super hilfreich. Es wird allerdings noch besser:

2. Konkurrenzwerte (SEO Difficulty)

Der KWFinder gibt für ein Keyword nicht nur ein konkretes Suchvolumen an, sondern auch einen Wert, der dir verrät, wie stark umkämpft der Suchbegriff auf Googles Suchergebnisseiten ist (DIFF = SEO Difficulty).

Umso höher der Wert der SEO Difficulty, desto schwerer wird es, für dieses Keyword zu ranken; umso niedriger er ist, desto einfacher für dich. Der Wert 59 aus dem Beispiel oben ist bereits stattlich. Einfacher wird es für Keywords mit einer SEO Difficulty unter 30.

Das Tool ist leider nicht im kompletten Umfang kostenfrei - fünf Suchen pro Tag sind allerdings kostenlos und können bereits ordentlich weiterhelfen.

Ich habe mir die kurze Keyword-Recherche zur täglichen Routine gemacht und führe eine große Keyword-Liste, in der ich meine Ergebnisse sammle.

Hier kannst du den KWFinder kostenlos testen:

Wie das Tool genau funktioniert, siehst du hier:

Yoast SEO

Das WordPress-Plugin Yoast SEO ist ein wahrer SEO-Alleskönner und gehört zu den beliebtesten Plugins des Content Management Systems:

Yoast SEO
Yoast SEO
Entwickler: Team Yoast
Preis: Kostenlos

Mit den richtigen Einstellungen sorgt Yoast dafür, dass du auf ein technisch sauberes, Google-kompatibles Fundament bauen kannst und somit eine gute Grundlage für erfolgreiche Suchmaschinen-Rankings setzt.

Außerdem unterstützt dich das Tool bei der inhaltlichen Optimierung deiner Beiträge und ist somit fast unverzichtbar für WordPress-Seitenbetreiber, die SEO-seitig auch erfolgreich sein wollen.

SEO-Experte Stephan von OMKurse.de zeigt die, wie SEO mit dem Yoast-Plugin funktioniert:

W-Fragen-Tool

Wer ganz oben auf den Suchergebnisseiten von Google auftauchen will, muss richtig gute Inhalte liefern. Richtig gut bedeutet in diesem Fall: „mit maximalem Wert für den Leser“.

Doch um ihm helfen zu können, musst du wissen, was ihn beschäftigt, also welche Fragen er sich zu einem Thema stellt. Das W-Fragen Tool verrät dir genau das.

Gib das Fokus-Keyword für deinen nächsten Online-Inhalt in das W-Fragen Tool ein, klicke auf „Keywords analysieren“ und lass ich inspirieren, welche Facetten für den Suchbegriff relevant sind.

Das ist natürlich nicht nur in punkto SEO hilfreich, sondern auch generell, um tolle Texte zu kreieren, die sich genau an den Bedürfnissen deiner (potentiellen) Leser orientieren. 

In diesem Video erfährst du alles, was du über das W-Fragen Tool wissen musst:

OptimiZILLA

Auf Optimizilla.com kannst du kostenlos Bilder komprimieren, bevor du sie in deine Webseite einpflegst.

Die Bilder werden auf die minimal mögliche Größe verkleinert, ohne nennenswert an Qualität zu verlieren. Das Resultat sind verbesserte Ladezeiten für deine Webseite und damit verbunden mehr Besucher über Google.

blogger tool optimizilla

5. E-Mail Marketing Tools (Newsletter)

E-Mail Marketing ist für viele Unternehmen und Blogger der effektivste Marketingkanal (Quelle: Forbes). 

Anders als bei Facebook und Google stehst du dabei nämlich im direkten Kontakt mit den Empfängern.

Womöglich wunderst du dich jetzt: "Kommuniziere ich auf Facebook nicht direkt mit meinen Fans?"

Meine Antwort ist: "Jein!" Du kommunizierst zwar in der Theorie direkt, doch wie viele deiner Fans erreichst du nach den immer neuen Algorithmusanpassungen von Facebook wirklich? 

Viele Facebookseiten können nur noch zu einem Bruchteil ihrer Fans durchdringen

E-Mails hingegen landen mit großer Sicherheit bei deinen Abonnenten. Du solltest daher ab einer gewissen Anzahl von Lesern auch auf E-Mail-Marketing setzen.

MailChimp

MailChimp ist das E-Mail-Tool unserer Wahl und bis zu 2.000 Abonnenten und 12.000 E-Mails pro Monat kostenlos.

Es ermöglicht das Gestalten und Versenden von (automatisierten) E-Mail-Newslettern an unterschiedliche Empfänger-Listen und viele weitere spannende Möglichkeiten.

blog tool wordpress mailchimp homepage

MailChimp lässt dich sogar Pop-Ups und Landingpages erstellen und auf deiner Webseite integrieren, mit denen du noch effektiver Abonnenten generieren kannst. 

Einen guten Eindruck von MailChimp kannst du dir in diesem Video verschaffen:

MailMunch

MailMunch hilft dir, die Zahl deiner E-Mail-Abonnenten wachsen zu lassen:

Das Tool lässt dich Pop-Ups und andere "Website Overlays" erstellen und auf deiner Webseite darstellen. Mit ihrer Hilfe sollen Besucher auf deinen E-Mail-Newsletter aufmerksam gemacht werden.

Auf Sinas Blog Ferndurst sieht das zum Beispiel so aus:

blog tool mailmunch pop up beispiel ferndurst

Die Darstellungen, die du ohne HTML-Kenntnisse in der kostenlosen Version des Tools anpassen kannst, ermöglichen keine Kunstwerke, erfüllen aber ihren Zweck.

6. Social Media Tools

Social Media ist für viele Unternehmen und Blogs heutzutage unverzichtbar, denn Facebook, Instagram und Co. haben sich fest im Leben vieler Menschen verankert und ermöglichen so einen regen Austausch zwischen Marken und Kunden. 

BuzzSumo

BuzzSumo hilf dir herauszufinden, welche Inhalte für ein bestimmtes Thema besonders gute Ergebnisse in Sozialen Medien erzielen konnten. 

Gibst du Beispielweise den Begriff "Beauty" ein, werden dir die Artikel zum Thema aufgelistet, die in einem spezifischen Zeitraum in Sozialen Medien am besten funktionierten.

Mithilfe dieser Inhalte kannst du Rückschlüsse für deine eigenen Inhalte gewinnen.

blog tool buzzsumo

Das Tool ist leider nur 14 Tage lang kostenlos, kann aber in diesem Zeitraum intensiv von dir genutzt werden, sodass du viele Informationen und Erkenntnisse gewinnen kannst.

Einen guten Gesamtüberblick über BuzzSumo erhältst du hier:

Hello Bar

Mit Hello Bar von Online Marketing Rockstar Neil Patel kannst du Pop-Ups oder ähnliche Formate erstellen, die deine Social Media Kanäle promoten, um mehr Fans und Follower zu generieren.

blog tool hellobar social pop up

Die gewünschte Interaktion mit dem Besucher kann dabei, je nach Social Network, aktiv (Tweet/ Share/ Pin) oder passiv (Follow, Like, +1) sein.

Hello Bar bietet dir darüber hinweg auch die Möglichkeit, Pop-Ups mit anderen Zielsetzungen, wie z. B. Link Klicks und einer Verlinkung zu einer bestimmten Seite, darzustellen.

Wie bei MailMunch ist der Funktionsumfang der kostenlosen Variante begrenzt. Nichtsdestotrotz ist die Free Version eine einfach zu bedienende Unterstützung im Kampf um die Gunst von Besuchern.

Social Media Share Buttons von MashShare

Schonmal von Mashable.com gehört? Die Nachrichten-Website mit Fokus auf Tech-und virale Themen gehörte einst zu den gehyptesten Seiten des Internets.

Neu war besonders Mashables Art, Social Media Trends und Viralität zu messen und zu nutzen. 

Social Media Sharing Buttons in der Optik, in der sie auf Mashable genutzt werden, sind als WordPress-Plugin für WordPress-Webseiten integrierbar.

Das Plugin beinhaltet auch einen "Share Counter", der abbildet, wie oft ein Post auf Sozialen Medien wie Facebook und Co. geteilt wurde, was für zusätzliche Viralität sorgen kann.

blog tool mashshare share buttons mit share count

Das MashShare WordPress-Plugin findest du hier bei WordPress oder direkt auf mashshare.net:

Social Media Share Buttons | MashShare
Social Media Share Buttons | MashShare

7. Analyse Tools

Wenn du dich weiterentwickeln möchtest, ist es wichtig, zu erkennen, wo du stehst. Denn wie willst du wissen, wo es hingehen soll, wenn du nicht weißt, wo du dich befindest?

Online geben dir Web-Analyse-Tools diese Orientierung. Sie messen deine Website-Performance, geben tiefere Einblicke in Geschehnisse auf deiner Seite und vieles mehr.

Dieses Wissen ermöglicht dir ständige Zyklen aus Analysen und Optimierungen, die dafür sorgen, dass du dich in die richtige Richtung entwickelst. Weiter, immer weiter. 

Google Analytics

Wenn du daran interessiert bist, tiefer in die Statistiken deiner Webseite einzudringen und herauszufinden, wie viele Nutzer sie besuchen, wie sie sich verhalten usw., empfehlen wir dir, Google Analytics einzurichten. 

Hier einige der Informationen, die besonders spannend sind:

  • Wie viele Besucher kommen auf meine Webseite und wie oft? 
  • Auf welchen Beiträgen und Seiten halten sie sich auf?
  • Wie lange verweilen sie auf den Inhalten?
  • Aus welchen Quellen kommen meine Besucher auf meinen Blog (z.B. Google, Facebook etc.).
  • Welche Links und Buttons klicken sie wie oft? 

Eine Umfangreiche Tour durch Google Analytics erhälst du im folgenden Video:

Als alternatives, kostenloses Analysetool wird häufiger Matomo (ehemals Piwik) genutzt. 

In unserem Online Kurs "Blog Ausbau" zeigen wir dir, wie du Google Analytics integrierst.

Google Trends 

Google Trends verrät dir, wie sich das Interesse an einem Thema und die damit verbundenen Suchanfragen zeitlich entwickeln. 

Du erhältst spannende Einblicke in saisonale Trends oder die Zukunftsträchtigkeit eines Themas.

Im folgenden Beispiel siehst du z. B. die Entwicklung des Interesses am Keyword "Blogger werden" seit 2004: 

SimilarWeb

SimilarWeb ist ein spannendes Tool, um die Statistiken anderer Webseiten zu checken, ohne über interne Einblicke zu verfügen. Das Tool wird deshalb besonders zu Konkurrenzanalyse und -beobachtung verwendet.

Die Daten sind nicht zu einhundert Prozent akkurat, geben aber eine gute Orientierung. 

Im folgenden Beispiel erhältst du ein paar Insights in die Performance von spiegel.de: 

blog tool similarweb

Im folgenden Video kriegst du tiefere Einblicke in SimilarWeb:

Google Search Console (GSC)

Für viele Blogs ist die Google-Suche eine der relevantesten Besucherquellen. Ferndurst z. B. generiert rund 80 Prozent seines Traffics über Google.

Um detaillierte Informationen darüber zu erhalten, für welche Suchbegriffe du mit deinen Beiträgen bei Google rangierst und darüber hinaus über mögliche Fehler auf deiner Webseite informiert zu werden, legen wir dir die Integration der Google Search Console (früher Google Webmaster Tools) ans Herz.

Hier einige besonders spannend Informationen aus der GSC:

  • Auf welchem Platz rankt mein Beitrag für ein Keyword und wie viele Klicks generiere ich darüber?
  • Werden alle meine Beiträge bei Google indexiert?
  • Gibt es Probleme auf meiner Seite, die möglicherweise verhindern, dass ich mehr Traffic bekomme und die ich beheben muss?
  • Welche anderen Seiten verlinken meine Seite?

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Google Search Console findest du hier: 

Zusammenfassung

Sicherlich waren nicht alle dieser Tools Neuland für dich. Doch selbst, wenn du nur ein weiteres Tool gefunden hast, das deine Arbeit angenehmer gestalten könnte, hat sich die Investition deiner Zeit gelohnt. 

Teste Tools stets, bevor du dich vertraglich an sie bindest und reflektiere regelmäßig, ob sie ein lohnendes Investment sind.

Denke immer daran, dass ein Tool deinen Job effizienter gestalten sollte.

Mit welchen kostenlosen Tools arbeitest du am liebsten und warum? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

*Affiliate Link

Autor

BENNET POLENZ

Co-Founder bei Blog Wings und Online Marketing Stratege. Hat bereits Marken wie BRAVO, Cosmopolitan, InTouch und Wunderweib zu mehr Wachstum verholfen.

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