Alles Wissenswerte über

GRAVATAR

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1. Was ist ein Gravatar?

Egal, ob du in einem Forum etwas kommentierst, einen Blogeintrag schreibst oder eine Antwort unter einen Kommentar setzt: neben deinem Namen erscheint immer das gleiche Bild von dir - man nennt dies Avatar.

Der Service dahinter nennt sich Gravatar, was für Globally Recognized Avatar steht. Dahinter stehen die Macher von WordPress, die dir einen möglichst hohen Wiedererkennungswert bei allen deinen Blog-Aktivitäten sichern wollen.

Ein gekürztes Beispiel aus meinem Blog Ferndurst findest du hier:

wordpress gravatar beispiel sina
wordpress gravatar beispiel patrick

2. Warum Gravatar nutzen?

Der Wiedererkennungswert deiner Postings und Kommentare ist das Hauptargument, den Service Gravatar zu nutzen.

Wenn du nicht nur auf einem, sondern auf mehreren Blogs aktiv bist und viel kommentierst, kann die Verwaltung deiner Profile und der dazugehörigen Avatare zudem viel Zeit in Anspruch nehmen.

Denn hast du ein neues Foto gemacht oder willst du deine Informationen anpassen, müsstest du als Blogger theoretisch jeden deiner Accounts manuell aktualisieren.

Gravatar erleichtert dies, indem der Service ein Profil mit mehreren E-Mail-Adressen verknüpft. Damit aktualisierst du deinen Avatar schnell und einfach für alle deine Accounts – der Wiedererkennungswert deiner Aktivitäten ist wiederhergestellt!

Außerdem nehmen Gravatare dem Internet ein Stück seiner Anonymität und sorgen für mehr Interaktion zwischen Blog-Besuchern und -Betreibern.

Gravatar Globally Recognized Avatars

3. Wie richte ich einen Gravatar ein?

Dazu meldest du dich bei dem Service Gravatar unter gravatar.com an. Rechts oben bei „Sign Up“ kannst du ein Profil anlegen – am besten benutzt du dafür die gleiche E-Mail-Adresse, wie für deinen WordPress-Account.

Anschließend kannst du im Bereich „Verwalten“ verschiedene Email-Adressen hinzufügen, mit denen du deinen Gravatar verknüpfen möchtest. Leg hier am besten alle E-Mails an, mit denen du soziale Aktivitäten oder Blogging ausführst.

Zuletzt das Bild hochladen: Wähle ein Foto aus, das du nun gerne mit den eingetragenen E-Mail-Adressen verknüpfen möchtest.

Abspeichern, fertig.

Wann immer du nun irgendwo mit einer dieser E-Mail-Adressen eingeloggt bist (z. B. bei WordPress) und etwas kommentierst, wird automatisch auf dein Gravatar-Profil zurückgegriffen, das du abgespeichert hast – und siehe da, es wird neben deinem Posting angezeigt!

In diesem englischen Tutorial wird dir die Verknüpfung zwischen WordPress und Gravatar gut erklärt: 

4. Gravatar datenschutzkonform machen (DSGVO)

Die Avatare werden von den Servern von Gravatar geliefert und übertragen auch die IP-Adresse des Nutzers. Das ist nicht DSGVO-konform.

Mit dem Plugin Avatar Privacy können Nutzer zustimmen, ob sie die Funktion wünschen. Außerdem werden die Avatare lokal gecacht:

Avatar Privacy
Avatar Privacy
Preis: Kostenlos

Alternativ kannst du unter "Einstellungen > Diskussion > Avatare deaktivieren", Avatare deaktivieren.

5. Weitere Gravatar-Optionen

Gravatar ermöglicht dir, dein Profil weiter auszubauen. du kannst zum Beispiel bestimmten Websites erlauben, dein Profil zu finden, wenn jemand deinen Namen eingibt.

Zudem bietet der Service die Möglichkeit, ein richtiges Profil mit Bildergalerien und Kontaktinformationen anzulegen. Diese Infos sind dann zum Teil öffentlich einsehbar. Du solltest also vorher abwägen, welche Informationen du preisgeben willst.

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Sina - Autorin bei Ferndurst, Soulflake und Blog Wings

Autorin

SINA WENDT

Co-Founder bei Blog Wings und Mit-Gründerin des Reiseblogs Ferndurst - einem der am meisten geklickten Reiseblogs Deutschlands. Außerdem schreibt sie auf Soulflake über die Freiheit, wir selbst zu sein. 

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