Alles Wissenswerte über den

CACHE

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1. Was ist der Cache?

Das Wort Cache bedeutet „Zwischenspeicher“ oder „Puffer“. Jeder Browser und Server verfügt über einen Cache.

2. Wie funktioniert der Cache?

Man kann sich den Cache wie ein kleines Notizbuch vorstellen. Beim erstmaligen Besuch einer Seite fertigt der Browser sozusagen eine Skizze der Website an. Dazu speichert er bestimmte Inhalte im Notizbuch – also dem Cache.

Besuchst du die Seite ein weiteres Mal, erinnert sich der Browser an seine Notizen, durchstöbert diese und kann die Website dadurch in Sekundenbruchteilen abrufen. Der Browser muss also nicht jedes Mal die ganze Seite durchstöbern, um sie zu „verstehen“.

3. Warum ist der Cache nützlich?

Der Cache hat schlicht ein Ziel: Geschwindigkeit. Er macht die Kommunikation zwischen Webbrowser und Webservern effizienter und verhindert, dass eine Website jedes Mal von neuem gelesen werden muss.

Auch Login-Daten werden im Cache abgelegt. Dein Surf-Erlebnis ist dadurch rasanter, weil viele der Inhalte schon im Cache deines Browsers vorhanden sind. 

Auch Google benutzt einen Cache. Bei den regelmäßigen Crawls (alle 1 bis 4 Wochen), legt Google sozusagen eine Skizze aller indizierbaren Webseiten an. Gibst du dann einen Suchbegriff ein, durchsucht Google nur noch diese Skizzen und nicht alle aktuellen Versionen der Seiten. Nur dadurch kann Google in Millisekunden Millionen Ergebnisse liefern.

4. Hat der Cache Nachteile?

Es kann passieren, dass mit der Zeit zu viele Daten im Cache deines Browsers abgelegt werden. Das verlangsamt dein Smartphone oder Laptop. Du solltest also in regelmäßigen Abständen den Cache deines Browsers löschen. Für Mozilla gibt es hier eine Anleitung, für Google Chrome hier.

Manchmal führt der Cache auch zu einer „Verzerrung“. Das bedeutet, dass dir Daten einer Website angezeigt werden, die eigentlich nicht mehr vorhanden sind (z. B. ein Menü-Button oder ein Bild). Das liegt daran, dass dein Browser auf den Cache zugreift und dir die dort abgespeicherten Inhalte anzeigt. Hat sich inzwischen etwas verändert, kann es zu dieser verzerrten Anzeige kommen. Die Lösung: den Cache leeren, denn dann wird die Seite komplett neu gelesen.

5. Der Cache und deine WordPress Webseite

Du kannst den Cache ausnutzen, um deinen Seitenbesuchern ein besseres Surf-Erlebnis zu ermöglichen. Dazu gibt es verschiedene Plugins, die deine Seite cachen. Sie fertigen sozusagen selbstständig eine Skizze deiner Seite an, die dann an Google und deine Seitenbesucher weitergegeben wird. Deine Seite lädt dadurch schneller.

Ein gutes und einfaches Plugin dafür ist WP Fastest Cache

WP Fastest Cache
WP Fastest Cache
Entwickler: Emre Vona
Preis: Kostenlos

Es generiert statische HTML-Seiten aus dynamischen Blog-Elementen. Auch wenn dein Blog also häufig aktualisiert wird – z. B. durch neue Blogbeiträge – lädt die Seite schneller, da der Cache immer erneuert wird. 

Eine gute Zusammenfassung der Hintergründe und Vorteile für WordPress findest du in diesem englischen Video von WPCrafter: 

Zusammenfassung

Das Caching ist eine super Erfindung und gestaltet das Surfen im Web weitaus angenehmer. Als Blogger und WordPress-Nutzer sollte ein Caching-Plugin zum Standard-Plugin-Inventar gehören.

Achte unbedingt darauf, zuerst den Cache zu leeren, bevor du dir eine Anpassung deiner Webseite in deinem Browser ansehen willst.

Weitere spannenden Informationen zum Cache

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