Modeblog erstellen und Fashion-Blogger werden (Ultimativer GUide 2018)

von Bennet

Ich durfte bereits fĂĽr Marken wie BRAVO und Cosmopolitan arbeiten und zeige dir mit Blog Wings, wie du schnell und sicher einen eigenen Blog erstellst und erfolgreich ausbaust. 

​Lesezeit: 7 Minuten

​​Auch wenn Instagram und YouTube große Influencer hervorbringen, sollten Modeliebhaber, die ihre Leidenschaft mit der Öffentlichkeit teilen wollen, nie nur allein auf diese Kanäle setzen.

Denn: Wie lang werden diese Plattformen noch in Mode sein? Wer garantiert, dass relevante Reichweiten auch in Zukunft gewährleistet sind? Was ist, wenn der Account gehacked wird?

Ein Blog bildet hier eine starke Grundlage, über die du zu 100 Prozent selbst verfügen kannst. Die oben genannten Kanäle bleiben trotzdem relevant und können Fans und Follower stärker an dich und deinen Blog binden.

Modeblogs gehören dabei zu einer besonderen Gattung von Blogs und unterscheiden sich deutlich von anderen Webseiten.

In diesem Artikel lernst du alle Besonderheiten kennen. Wir verraten dir, wie du einen Modeblog erstellst und Fashion-Blogger wirst.

1. Das unterscheidet Modeblogs von anderen Blogs

Modeblogs repräsentieren die Fashion-Branche in allen denkbaren Facetten:

In erster Linie geht es um das Ă„uĂźere. Visuelle Gestaltungsmittel haben daher einen besonders hohen Stellenwert

Wie auch bei Design-, Interiour-, Deko-, Food- und Fotografie-Blogs, zählen bei Modeblogs speziell Design, Bilder und Videos. Inhalte in Form von Texten stehen weniger im Fokus.

Die Blog Themes, also GestaltungsgrundgerĂĽste der Blogs, wirken oft minimalistisch und elegant.

Der direkte Nutzen der Inhalte rückt zum Teil in den Hintergrund und weicht der Ästhetik und Inszenierung, die häufig wichtiger sind als Authentizität. Das polarisiert.

Oft stehen Fashion-Blogger und Outfits im Mittelpunkt.

Viele Fashion-Blogger lieben es, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und ihre Leidenschaft zur Mode zum Ausdruck zu bringen. Ihre Leser und Follower teilen diese Passion und wollen sich inspirieren lassen.

2. Diese Modeblogs finden wir besonders toll 

Um dir gleich ein paar Beispiele an die Hand zu geben, empfehle ich dir einen Blick in die folgenden Blogs. Wir finden sie nicht nur toll, weil sie gut aussehen, sondern auch, weil sie faire und nachhaltige Mode auf ihre Agenda gesetzt haben.

Fairknallt

Marie von Fairknallt könnte dir durchaus bekannt vorkommen. Nach ihren Auftritten bei Germany's Next Topmodel hat sie unter anderem ihren Blog Fairknallt gegründet und beschäftigt sich dort mit nachhaltiger Mode.

modeblog fairknallt

Heylilalhey

Mia von Heylilahey begann ihre Blogger-Karriere als klassische Fashion-Bloggerin und merkte frĂĽh, dass es mehr Bewusstsein dafĂĽr bedarf, wo Mode herkommt und wie sie hergestellt wird. Neben Mode findest du auf Heylilahey auch DIY-, Beauty-, Reise-Themen und leckere Rezepte.

MyFairLadies

MyFairLadies hat nicht nur einen groĂźartig kreativen Blognamen und einen starken Sinn fĂĽr Nachhaltigkeit, sondern auch eine Fair Shopping Map, in der du Shops mit fairer Mode aufgelistet siehst.

Wenn du genau so einen Modeblog starten möchtest, solltest du unbedingt weiterlesen.

3.  Anleitung: Modeblog erstellen 

Einen Modeblog zu erstellen, funktioniert letztlich wie die Erstellung aller Blogs. In unseren Online Kursen zeigen wir dir Schritt fĂĽr Schritt, wie du einen Blog erstellst. Schau dir am besten gleich mal unseren kostenlosen Schnupperkurs "Blogger werden" an:

Das benötigst du, um Fashion-Blogger zu werden

Wichtig ist, dass du das Thema Mode wirklich liebst und lebst. Nur, wenn es deine Leidenschaft ist, wirst du deinen Blog langfristig betreiben, immer wieder Spaß an der Sache entwickeln und deine Leserschaft ausbauen können.

Denn vor allem braucht es Zeit, einen erfolgreichen Mode-Blog zu entwickeln: Während die Erstellung nur wenige Stunden dauert, ist der Ausbau weitaus zeitintensiver. 

Klingt stressig? Das muss es nicht, wenn dein Blog dein HerzstĂĽck ist. Auch Sina baute neben ihrem Job den Reiseblog Ferndurst auf und bloggt nun hauptberuflich auf Ferndurst, Soulflake und Blog Wings. Das alles fĂĽhlt sich nicht nach "Arbeiten" an, sondern nach Leben. Sie lebt ihren Traum. Und das macht sie sehr glĂĽcklich. 

Was die potenziellen Kosten fĂĽr deinen Modeblog angeht, liegst du mit einem professionellen Webhosting fĂĽr deine Webseite bei weniger als fĂĽnf Euro im Monat.

Hier eine kurze Anleitung zur Erstellung deines Modeblogs

Die folgenden Schritte dienen dir als Orientierung bei der Erstellung deines Modeblogs:

1. Thema finden

Zuallererst solltest du dein Thema etwas genauer herausarbeiten. Du möchtest ĂĽber Mode bloggen, aber um welche Art von Mode geht es? Was macht dich und deinen Blog besonders? Warum sollte jemand  deinen Blog lesen?

Wie du dein Blogthema findest, zeigen wir dir auch in diesem Artikel: "Ein Blog Thema finden: worĂĽber soll ich bloggen?".

2. Name finden

Wenn du dein Thema genauer definiert hast, kannst du ĂĽber einen passenden Namen fĂĽr deinen Blog nachdenken. Ein guter Blogname ist wichtig, um deinem Blog ein Image und eine Botschaft zu verleihen - und vor allem Einzigartigkeit! 

Wie du einen Blognamen entwickeltst, zeigen wir dir auch in diesem Artikel: "In 5 Schritten den perfekten Blognamen finden".

3. Hosting

Nun weißt du alles, was du benötigst, um deinen Blog zu starten. Suche dir einen Anbieter, bei dem du dein Webhosting realisieren lassen möchtest, um deine Webseite, also Domain, an den Start zu bringen.

Wir empfehlen dir All-Inkl* und arbeiten seit jeher mit diesem Anbieter. Die ersten Monate deines Hostings sind sogar kostenlos.

4. WordPress installieren

Nachdem du dein Hosting organisiert hast, kannst du WordPress, das beliebteste CMS (Content Management System) der Welt, auf deinem Blog installieren. Mit WordPress kannst du Online-Inhalte für deinen Modeblog erstellen, verwalten und öffentlich auf einer Webseite darstellen.

Die Installation auf deinem Webserver dauert nur wenige Minuten und bedarf besonders bei All-Inkl, kein weiteres technisches Wissen: "WordPress installieren - so einfach geht's in wenigen Schritten".

Um rechts- und websicher zu arbeiten, empfehlen wir dir, Plugins zu nutzen. In unsere Online Kursen zeigen wir dir, welche wirklich weiterhelfen. 

Hier findest du einen Guide zu rechtlichen Aspekten beim Bloggen.

Hast du Lust auf einen eigenen Modeblog?

Dann starte mit unserem kostenlosen Online-Schnupperkurs "Blogger werden" in dein Blog-Abenteuer:

5. Design 

Um gleich richtig tief in WordPress einzusteigen, solltest du dich nun dem Design deines Blogs widmen. Genauer genommen geht es um die Wahl deines WordPress Themes, das das Aussehen deines Blogs bestimmt. 

In deinem WordPress Backend kannst du unter "Design > Themes" nach geeigneten Themes suchen, diese testen und installieren.

Welche Themes wir fĂĽr Modeblogs besonders toll finden, siehst du weiter unten.

Einen kompletten WordPress Theme Guide findest du hier.

6. Beiträge

Als nächstes empfehlen wir dir, dich an deine Inhalte zu wagen und erste Beiträge zu verfassen. Dazu navigierst du im WordPress Backend auf "Beiträge > Erstellen".

Stelle dir die folgenden Fragen: Was könnte deine Besucher interessieren? Wie kann ich den größten Wert fĂĽr meine Besucher schaffen? Wie sollte der Inhalt aufbereitet sein? 

Einen typischen Blogeintrag eines Modeblogs findest du hier bei Heylilahey.

7. Seiten

​Kurse​​​Während Blog-Beiträge einen zeitlich aktuellen Charakter haben und meist chronologisch in deinem Blog abgebildet werden, sind Seiten in WordPress eher statisch und werden langfristig an bestimmten Stellen der Seite verankert:

Das beste Beispiel dafĂĽr ist das WordPress Impressum, das du in jedem Fall integrieren musst, um dich rechtlich abzusichern. Als kostenlose UnterstĂĽtzung hat sich bei diesem Thema der Impressumsgenerator von E-Recht 24 einen Namen gemacht. 

Eine Seite wird unter "Seiten > Erstellen" angelegt.

AuĂźerdem solltest du einen Datenschutzhinweis integrieren und eine "Ăśber mich Seite" anlegen.

Auch hierbei unterstĂĽtzen wir dich in unseren Online Kursen.

8. Kategorien & Tags

Um deine Inhalte zu strukturieren und für Besucher besser nutzbar zu machen, helfen WordPress Kategorien und optional auch WordPress Tags (Schlagwörter)

Mithilfe von Kategorien ordnest du deine Beiträge bestimmten Themenbereichen zu und ermöglichst es deinen Leser somit, sich im Wust vieler Inhalte zurechtzufinden. 

Tags haben einen ähnlichen Nutzen. Worin der Unterschied besteht, erklären wir in diesem Artikel: "WordPress Kategorien vs. WordPress Tags - das sind die Unterschiede".

9. MenĂĽs

Die angelegten Kategorien können in Menüs integriert werden und zum Beispiel deine Hauptnavigation bilden.

Alternativ lassen sich auch Seiten, Beiträge und spezifische Links in einem Menü verankern.

Häufig verfügt ein Blog über ein Hauptmenü im Header und ein Footer-Menü mit Impressum usw.

Die Einstellungen für dein Menü nimmst du im WordPress unter „Design > Menüs“ oder optional in der Live-Vorschau bzw. dem Customizer vor.

10. Plugins

Plugins sind der Raketentreibstoff für deinen Blog. Sie geben WordPress-Webseiten erweiterte Funktionen für alle denkbaren Anwendungsfälle.

Beliebt sind z. B. Plugins, die fĂĽr mehr Sicherheit sorgen, die die Suchmaschinenoptimierung erleichtern oder die Webseite beschleunigen.

Welche Plugins du installierst, sollte abhängig von deinen persönlichen Zielen und Vorlieben sein. Unerlässlich ist aber ein Hinweis zur Verwendung von Cookies.

Unter „Plugins > Installieren“ kannst du nach diversen Erweiterungen suchen.

Welche Plugins du nutzen solltest, zeigen wir dir in unserem Online Kurs "Blog Ausbau".

11. Google-Tools

Google bietet eine Reihe von kostenlosen und hilfreichen Tools, die wir dir ans Herz legen können:

Google Analytics

Wenn du daran interessiert bist, tiefer in die Statistiken deines Blogs einzudringen und herauszufinden, wie viele Nutzer deinen Blog besuchen und wie sie sich verhalten, empfehlen wir dir, Google Analytics einzurichten.

Google Search Console

Für viele Blogs ist die Google-Suche eine der relevantesten Besucherquellen. Ferndurst z. B. generiert rund 80 Prozent seines Traffics über Google. Um detaillierte Informationen darüber zu erhalten, für welche Suchbegriffe du mit deinen Beiträgen bei Google rangierst, empfehlen wir dir die Integration der Google Search Console (früher Google Webmaster Tools).

Sie weisen dich darüber hinaus auch auf mögliche Fehler auf deiner Webseite hin, die deine Findbarkeit bremsen.

12. Kommentare

Mithilfe der Kommentarfunktion kannst du mit deinen Lesern interagieren, Feedback und Tipps erhalten und somit eine Beziehung zu ihnen aufbauen.

Du solltest dir also Gedanken darĂĽber machen, wie du mit Kommentaren in deinem Blog umgehen möchtest. 

Die Einstellungen für Kommentare kannst du unter “Einstellungen > Diskussion” vornehmen.

Im Bereich “Kommentare” in WordPress verwaltest du die Texte, die Besucher unter deinen Beiträgen hinterlassen.

Ich empfehle dir, jeden Kommentar manuell freizugeben, da sich immer wieder auch SPAM-Kommentare auf deinem Blog wiederfinden können.

13. Benutzer

Im WordPress Backend kannst du unter dem Menüpunkt “Benutzer” Benutzerprofile anlegen und ihnen unterschiedliche Rechte verleihen. Das heißt, du kannst bestimmen, was die Benutzer ändern/einsehen können bzw. dürfen.

Dies ist z. b. wichtig, wenn mehrere Autoren für deinen Blog arbeiten und jeder als eigenständiger Autor erscheinen soll.

AuĂźerdem kannst du hier eine kleine Biographie hinzufĂĽgen, die dich als Blogger näher beschreibt. Je nach Theme, das du gewählt hast, kann dieser Text unter deinen Beiträgen erscheinen. Das gibt deinem Blog noch mehr Persönlichkeit. 

14. Live-Gang

Und dann ist es schon so weit: Dein Blog verfĂĽgt jetzt ĂĽber die wichtigsten Elemente - stell ihn online und betrachte ihn als deine Spielwiese!

Wir sind total gespannt auf deine Kreationen.

Eine umfangreichere kostenlose Anleitung findest du auch in unserem Artikel „Blog erstellen in 11 großen Schritten - ohne Programmieren“.

4. Die besten kostenlosen Themes fĂĽr Modeblogs

Wie eingangs beschreiben, spielt das Design für einen Modeblog eine sehr wichtige Rolle. Wähle das WordPress Theme, das deinem Blog sein Aussehen verleiht, daher mit Bedacht!

Wichtig ist, dass das  Theme durch schlichte Eleganz ĂĽberzeugt und Bilder gut in Szene setzt. Fashion Blogs sind häufig sehr minimalistisch gestaltet.

Welche Kriterien du bei der Wahl deines WordPress Themes berücksichtigen solltest, erfährst du hier.

Ein geeignetes WordPress Theme finden

Um nach einem geeigneten Theme für deinen Modeblog zu suchen, klicke in WordPress unter „Design > Themes" oben links auf „Hinzufügen“.

In der Folge werden dir alle Themes angezeigt, die direkt ĂĽber WordPress bereitgestellt werden.

Hier kannst du oben rechts einfach nach „Fashion“ suchen und bekommst dann passende Vorschläge für dein Theme.

Drei coole und kostenlose Themes fĂĽr einen Fashion Blog

Die folgenden Themes passen super zu Modeblogs, erfĂĽllen viele der relevanten Kriterien fĂĽr gute Themes und werden auch von der WordPress Community gut bewertet:

1. Activello

"Activello ist ein aufgeräumtes und minimalistisches WordPress-Blog-Theme mit hochwertiger Optik und Haptik. Gut geeignet fĂĽr Essen, Mode, Reisen, Lifestyle, Sport und andere tolle Blogs." - â€‹Quelle und Link zum Theme

Activello Theme

2. Loose

​"Loose ist ein schichtes, aber elegantes und modernes WordPress-Theme für Blogger. Es präsentiert deine Beiträge, Bilder, Videos und mehr auf ansprechende Weise. Loose eignet sich für Blogs, Magazine, Nachrichten- oder auch Modeseiten. Loose ist ein Blog- oder Magazin-Theme mit minimalistischer Note, das sich auf die Darstellung der Inhalte konzentriert." - Quelle und Link zum Theme

Loose Theme WordPress

3. Chosen

"Chosen ist ein klar und minimal gestaltetes Theme für diejenigen, die die Aufmerksamkeit ihrer Besucher haben und behalten wollen. Präsentiere deinen Inhalt in einfacher, ordentlicher Art auf Smartphones, Tablet und Desktops mit Chosen. Verwende Chosen um ein Blog, Magazine oder eine News Website jeglicher Nische, wie Mode, Business, Gaming, Food oder Reisen zu starten." - Quelle und Link zum Theme

Vorschau Chosen Theme

Bonus-Theme: Blossom Fashion

Blossom Fashion eignet sich, wie der Name schon sagt, sehr gut fĂĽr Mode Blogs, kann aber auch Food Themen perfekt inszenieren. Das "feminine Theme", wie es von den Entwicklern des Design-Templates beschrieben wird, ist optimiert fĂĽr Suchmaschinen, verfĂĽgt ĂĽber integrierte Social Media Buttons und eine Newsletter-Sektion. Hier findest du die Demo von Blossom Fashion.

Zur Theme-Detailseite von WordPress geht's hier.

fashion blossom theme demo

Weitere coole Themes fĂĽr Modeblogs: Silvia, Orsay und Founder

Wenn dir ein Theme bei einem deiner Liebllingsblogs gefällt, kannst du schnell herausfinden, um welches es sich handelt: "Wie du herausfindest, welches Theme ein WordPress Blog nutzt"

Hast du Lust auf einen eigenen Modeblog?

Dann starte mit unserem kostenlosen Online-Schnupperkurs "Blogger werden" in dein Blog-Abenteuer:

5. Design Tipps fĂĽr Modeblogs 

Modeblogs bestechen häufig auch durch tolle Designelemente. In der Folge wollen wir dir einige Tipps an die Hand geben, mit denen du die Qualität der wichtigen visuellen Elemente deines Blogs verbessern kannst.

Bessere Fotos machen

Eine gute Kamera hilft dir, bessere Aufnahmen zu machen. Allerdings muss es nicht immer High End Technik sein. Einfache Spiegelreflex- oder Systemkameras können bereits hochwertige Fotos schießen.

Ich fotografiere am liebsten auf Reisen und nutze dabei eine Canon EOS 700D*:

Canon 700D

Hier ein paar meiner liebsten, selbstgemachten Fotografien aus Bali, Australien und Laos:

foto ubud bali reisfeld
foto surfer wasser australien
foto mönch liest in laos
foto nusa penida

Als gĂĽnstigeres Einsteigermodell bietet sich auch die Canon EOS 1300D* an.

Ebenfalls wichtig fĂĽr deine Fotos sind die richtigen Objektive. Ich nutze ein Standard-Zoom-Objektiv mit 17-70mm Brennweite:

Spiegelreflexkamera Objektiv Sigma 17-70 mm

Es lässt mich mit seiner 17-70mm Range sowohl Detailaufnahmen schießen, als auch tolle Landschaftsaufnahmen machen. Außerdem kann ich zoomen.

Für Portraits eignet sich besonders das Canon EF 50mm 1:1.8 STM Objektiv*. Man kann hier sehr gut mit der Tiefenschärfe spielen, es sorgt für ein tolles Bokeh, schießt extrem schöne Bilder und bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Spiegelreflexkamera Objektiv Canon 50 mm Festbrennweite

Die richtige technische Ausstattung ist in keinem Fall ein K.O.-Kriterium für einen Fashion Blog. Du musst nicht mit dieser Ausstattung starten und hast im Laufe deiner Blogger Karriere noch genug Zeit, möglicherweise aufzurüsten. Lass dich in deinem Tatendrang nicht bremsen.

Licht ist alles

Licht spielt eine große Rolle für gute Aufnahmen: Frühe Morgen- oder Abendstunden bieten besonders schönes Licht. Die Mittagsstunden sind, weil die Sonne sehr hoch steht und Gesichtszüge Schatten werfen, nicht für Porträtaufnahmen geeignet.

Bilder bearbeiten

Gute Fotos werden mithilfe der richtigen Bearbeitung zu groĂźartigen Bildern.

Generell wichtig fĂĽr Aufnahmen ist, dass deine Bilder hell und freundlich gestalten sind oder zur Not in der Nachbearbeitung aufgehellt werden:

modeblog foto beispiel 2
modeblog foto beispiel 4
modeblog foto beispiel 1
modeblog foto beispiel 3

Als kostenloses Tool fĂĽr die einfache Bearbeitung der Bilder kannst du zum Beispiel Fotor nutzen.

Tool: Canva

Canva ist eine riesen Hilfe, wenn du unerfahren im Bereich Layouting und Design bist oder kein Bildbearbeitungsprogramm besitzt und trotzdem das nächste Design-Level erreichen möchtest.

Das Tool bietet dir viele verschiedene Design-Vorlagen, die du spielend leicht anpassen, herunterladen und nutzen kannst. Dazu gehören zum Beispiel Logos, Social Media Grafiken aber auch Cover fĂĽr unterschiedliche Produkte, Präsentation usw. 

blogger tool canva layout design

Tool: Fiverr

Fiverr* ist ein Marktplatz, auf dem du fĂĽr kleines Geld Internet-basierte Dienstleistungen kaufen kannst. So kannst du dir z. B. gĂĽnstig ein stylisches Logo erstellen oder Bilder bearbeiten lassen.

Ein professionelles Logo erhältst du schon ab 5$ bei Fiverr*. 

fiverr website screenshot

Tool: Unsplash

Ich liebe Fotografieren und verliere mich jedes Mal, wenn ich Unsplash.com besuche. Dort werden groĂźartige Bilder lizenzfrei zur VerfĂĽgung gestellt. Das bedeutet, dass dir kostenlos eine riesige Datenbank aus hochwertigen Fotos bereitgestellt wird, fĂĽr die du nicht einmal eine Quelle nachweisen musst (wäre aber natĂĽrlich immer ein feiner Zug).

blogger tool unsplash

Weitere hilfreiche Tools fĂĽr Blogger findest du in unserem Artikel "Die 26 besten kostenlosen Tools fĂĽr Blogger".

6. Die richtigen Marketing Kanäle fĂĽr Modeblogs 

Meist wirst du wollen, dass Menschen deinen Blog lesen. In diesem Fall solltest du dich zuerst auf den Aufbau von Reichweite und Community kĂĽmmern.

Wichtig fĂĽr Fashion-Blogger sind dabei Medien, die mit visuellen Mitteln wie Bildern und Videos arbeiten:

Instagram, YouTube und Pinterest sind besonders relevant für dich. Auch Facebook und Google können mächtige Besucherquellen sein.

Lege dir am besten gleich Profile fĂĽr deinen Blog bei den genannten Webportalen an.

Ein besonders starker Kanal für jede Art von Blog ist E-Mail-Marketing. Dabei abonnieren deine Besucher deinen E-Mail-Newsletter, mit dem du sie regelmäßig mit spannenden Informationen versorgen und eine Beziehung zu ihnen aufbauen kannst.

MailChimp* ist das E-Mail-Tool unserer Wahl und bis zu 2.000 Abonnenten und 12.000 E-Mails pro Monat kostenlos.

Es ermöglicht das Gestalten und Versenden von (automatisierten) E-Mail-Newslettern an unterschiedliche Empfänger-Listen und bietet viele weitere spannende Möglichkeiten.

7. Die richtige Monetarisierung fĂĽr Modeblogs 

Fashion-Bloggern bieten sich viele Möglichkeiten, um mit ihrem Blog Geld zu verdienen. Die Monetarisierung sollte jedoch zunächst dem Aufbau einer Community nachgelagert sein. Denn ohne Leser kein Geld. 

Werbeanzeigen (Ads) 

Eine geeignete Möglichkeit, Geld als Fashion-Blogger zu verdienen, ist das Schalten von Werbeanzeigen auf deinem Blog.

Dabei werden Werbebanner auf der Webseite integriert. Sie können zum Beispiel automatisiert von Werbenetzwerken wie Google AdSense ausgeliefert werden und lassen dich bei jeder Einblendung bzw. jedem Klick einen geringen Betrag verdienen.

Affiliate Marketing 

Affiliate Marketing eignet sich ebenfalls besonders gut fĂĽr die Monetarisierung eines Modeblogs.

Vereinfacht gesagt empfiehlst du deinen Lesern Produkte oder Dienstleistungen von anderen Unternehmen mithilfe eines Links auf deiner Webseite. Im Falle einer Buchung bzw. eines Kaufs erhältst du eine Provision.

Als Fashion-Blogger kannst du Outfits oder Pieces mit Affiliate Links zu Online-Shops versehen und damit sowohl deinen Lesern Mehrwert bieten als auch selbst daran verdienen.

Sponsorings und Kooperationen

Außerdem gibt es weitere Möglichkeiten für Modeblogger, mit Unternehmen zu kooperieren: Produkttests oder Sponsorings sind beliebte Formen der Zusammenarbeit.

Man bekommt Produkte zugeschickt oder darf kostenlos Restaurants, Transfers oder Unterkünfte testen und liefert dafür Erwähnungen oder berichtet über seine Erfahrungen.

Alles, was du ĂĽber das Geldverdienen mit deinem Blog wissen musst, findest du in unserem Artikel "Als Blogger Geld verdienen - damit kannst du rechnen und so geht's!".

Zusammenfassung

Wenn du Mode und Design liebst, ist ein Modeblog genau das richtige fĂĽr dich. Dieser Artikel ist ein guter Startpunkt fĂĽr deine Blog Karriere.

Wie du gelesen hast, ist ein Fashion Blog eine spezielle Art von Blog. Du solltest diese Aspekte berĂĽcksichtigen und besonders groĂźes Augenmerk auf optische Elemente setzen.

Hat dir dieser Artikel geholfen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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Autor

BENNET POLENZ

Co-Founder bei Blog Wings und Online Marketing Stratege. Hat bereits Marken wie BRAVO, Cosmopolitan, InTouch und Wunderweib zu mehr Wachstum verholfen.

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