In 5 Schritten deinen perfekten Blognamen finden

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Ein guter Blogname ist ein großer Erfolgsfaktor für deinen Blog. In diesem Artikel zeige ich dir die Techniken, die uns bei der Namensfindung geholfen haben - und verrate, worauf du achten solltest. Also: Lass uns deine Kreativität ankurbeln und den für dich perfekten Blognamen finden!

Von Bennet

Ich durfte bereits für Marken wie BRAVO und Cosmopolitan arbeiten und zeige dir mit Blog Wings, wie du schnell und sicher einen eigenen Blog erstellst und erfolgreich ausbaust (mehr dazu).

In 5 Schritten den perfekten Blognamen finden

"Nomen est omen – "der Name ist ein Zeichen" – klingt abgedroschen, gilt aber auch für deinen Blog. Denn dein Blogname gibt deinen Lesern erste Aufschlüsse darüber, wer und was sich hinter der Website verbirgt.

Es entstehen Verknüpfungen im Kopf. Im besten Fall bauen sie sofort Vertrauen auf und es fällt ihnen leicht, sich den Namen deines Blogs zu merken. Heißt: Du stichst aus der Masse heraus!

Du solltest dich also intensiv der Namensfindung widmen - noch bevor du mit dem Bloggen beginnst.

In diesem Artikel zeigen wir dir, was einen guten Markennamen ausmacht und wie du deinen perfekten Blognamen findest.

1. Warum ein guter Blogname wichtig ist

Ich habe bereits angesprochen: Dein Blogname hat großen Einfluss auf den Erfolg deines Blogs. Denn ein guter Blogname hat folgende Vorteile: 

  • Starke Einprägsamkeit
  • Hoher Wiedererkennungswert
  • Emotionale Aufladung
  • Schnelle Auffindbarkeit, besonders bei der Suche im Web oder der direkten Eingabe in den Browser
  • Abgrenzung von anderen Blogs und Webseiten

All diese Punkte helfen dir, eine größere Leserschaft und eine höhere Bekanntheit zu erlangen. Die Grundlage dafür, mit deinem Blog Geld zu verdienen.

2. Was zeichnet einen guten Blognamen aus? (Die 7 Grundeigenschaften)

Ob wir einen Namen gut finden, ist subjektiv. Trotzdem gibt es eine Reihe von Aspekten, die du bei der Wahl eines Blognamens beachten solltest. Wenn du diesen sieben Grundeigenschaften folgst, ist dein Blogname perfekt gewählt:

1. Kurz und prägnant

Es ist tendenziell besser, auf einen kurzen Blognamen zu setzen, der nur aus wenigen Worten besteht. Dadurch ist er einfacher zur merken. 

Außerdem wird dadurch deine Domain, also deine Internetadresse (z. B. www.ferndurst.de), kürzer und einfacher lesbar. Diese Links werden häufiger geklickt.

Natürlich gibt es auch erfolgreiche Blogs, die längere Namen tragen: z. B. Home Is Where Your Bag Is. Trotzdem raten wir dir, eher auf Kürze zu setzen.

2. Einfach zu merken und auszusprechen

Meist sind deutsche Wörter einfacher zu merken und auszusprechen als Vokabeln anderer Sprachen.

Hier ist letztlich relevant, wer deine Zielgruppe ist und wie es um ihre Sprachkenntnisse bestellt ist.

Viele englische Begriffe haben sich mittlerweile im deutschem Sprachgebrauch etabliert und klingen einfach besser. Sie sind daher willkommene Alternativen, solange sie nicht zu exotisch sind.

Ein Blogname ist außerdem leichter zu merken, wenn du mit bekannten Begriffen, Bildern und Redewendungen spielst. Bei Pink Compass, einem Reiseblog für alleinreisende Frauen, funktioniert dies zum Beispiel sehr gut.

3. Repräsentativ und selbsterklärend

Ein guter Blogtitel repräsentiert gleichzeitig auch, worum es geht - Nomen est omen eben.

Er spricht für sich und bedarf nur wenig Erklärung. Der Name von Sinas Reiseblog Ferndurst zum Beispiel verdeutlicht sofort, dass es sie nach Ferne dürstet. 🙂

4. Kreativ und originell

Ein kreativer Blogname bleibt leichter im Kopf und zeigt sofort: Dieser Blog ist etwas ganz Besonderes.

Hinzu kommt, dass kreative Namen emotional aufgeladen sind. Sie transportieren ein Gefühl. Und Emotionen sind wichtig, um beim Leser Interesse zu entfachen.

Umso mehr Gefühl dein Blogname weckt, desto mehr sticht er heraus und desto häufiger werden Menschen auf dich aufmerksam und in Form von Klicks und Interaktionen reagieren. Denn: Ohne Emotionen gibt es keine Stimulanz, und ohne Stimulanz keine Resonanz.

So weckt z. B. der Name Paradise Found weitaus mehr Gefühl als asien-blog.de (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags nicht vergeben).

emotion, stimulanz, resonanz

5. Einzigartig und abgegrenzt

Und damit kommen wir zur nächsten wichtigen Eigenschaften eines guten Blognamens: Die Einzigartigkeit.

Die durchschnittliche Zeit, in der wir uns mit Medien auseinandersetzen, ist seit 1920 von zwei Stunden pro Tag auf elf angestiegen. Besonders Smartphones haben in den letzten Jahren deutlich zu diesem Anstieg beigetragen. Aber auch die Masse an digitalen Informationen nimmt rasant zu, das Volumen von Social Media Inhalten verdoppelt sich z. B.  jährlich (Quelle).

Dabei ist es fast unmöglich, noch mehr Medien zu konsumieren. Unsere geistige Kapazität ist begrenzt, doch die Informationen um uns herum wachsen. Immer weiter. Marketingexperte und Bestsellerautor Mark Schaefer nennt dieses Phänomen den Content-Schock.

Um aus der Masse an Online-Informationen herauszustechen, musst du dich von anderen Blogs abgrenzen. Dein Blogname ist nach deinem Blogthema die beste Chance dazu.

In dieser Darstellung von Karrierebibel wird die Theorie des Content-Schocks verdeutlicht:

Content-Schock

Quelle: karrierebibel.de/content-inflation/

6. Passend zu deiner Idee und deinem Konzept

Dein Blogname sollte zu dir und deinem Konzept passen, es unterstützen und repräsentieren. Große Unterschiede führen zu Irritationen bei Besuchern.

Frage dich also: Passt dieser Name zu mir? Fühle ich mich wohl mit ihm? Vermittelt er das, was ich mit meinem Blog aussagen will, wofür ich stehe?

7. Zeitlos

Bei der Wahl deines Blognamens solltest du bedenken, dass du langfristig damit arbeiten möchtest. Sieh also davon ab, bestimmte Trendwörter oder dein aktuelles Alter in deine Betitelung einzubauen.

"Babo-Style“ wäre womöglich schon heute kein guter Name mehr für einen Blog aus der Hip Hop Kultur (Babo war das Jugendwort des Jahres 2013).

Bewerte deine Titelwahl so, wie Warren Buffet es mit seinen Entscheidungen tut. Er ist einer der erfolgreichsten Investoren unserer Gegenwart und fragt sich, wenn er Entschlüsse fasst, ob er auch in 10 Minuten, 10 Monaten und 10 Jahren noch ein gutes Gefühl damit haben wird. 

Also: Nimm am Ende dieses Artikels, dann wenn dein Blogname steht, noch einmal Abstand und frage dich, wird dir dein Blogname noch in 10 Minuten, 10 Monaten und 10 Jahren gefallen?

Beispiele

Gut

Okay

Verbesserungswürdig

Ferndurst

(Reiseblog)

Airbnb 

(Vermittlung von Unterkünften)

penisland.net 

(Kugelschreiber)

3. Anleitung: Deinen perfekten Blognamen finden

Kommen wir nun zum Kern!

Nimm dir für die nächsten Schritte so viel Zeit, wie du brauchst. Manchmal liegt einem der Blogname bereits zu Beginn auf der Zunge, doch meist dauert es länger, all die Ideen in einen passenden, einprägsamen und verfügbaren Namen zu verwandeln.

Worüber willst du bloggen?

Falls dir das Thema deines Blogs noch nicht 100 prozentig klar ist oder du dich fragst, ob es auch wirklich gut genug ist, empfehle ich dir, unbedingt Sinas Artikel zu lesen und mit ihr gemeinsam dein spezifisches Thema zu finden. Dein Blog-Thema bildet nämlich DAS Fundament deines Blogs und beeinflusst alle weiteren Schritte, auch deinen Namen.

Wenn du dein persönliches Blogthema bereits festgelegt hast: Schreibe all die Begriffe auf, um die es auf deinem Blog gehen könnte - und was du mit diesem Thema assoziierst. Bei einem Tropen-Reiseblog z. B. neben Tropen und Reisen auch Sonne, Strand, Palme, Himmel usw.

Nachdem du all deine Ideen auf einem Blatt Papier oder in einem Word-Dokument gesammelt hast, kannst du mithilfe eines Synonym-Wörterbuchs, wie z. B. Woxikon, weitere sinnverwandte Begriffe suchen und dich inspirieren lassen.

Tob dich aus, kritzel und kringel, male und zeichne. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

Brainstorming

Nun hast du eine Reihe relevanter Begriffe gesammelt - kombiniere diese und versuche dabei, die oben genannten Eigenschaften eines guten Blognamens zu beachten.

Es gibt eine Reihe kostenloser Online-Tools, die dir helfen, schnell und einfach einen Blognamen zu finden: Tools holen

Schreibe deine Favoriten auf und prüfe die Verfügbarkeit

Nun prüfen wir, ob deine Namensideen noch unbesetzt und deine Domain, also die Adresse, unter der dein Blog im Internet zu finden sein wird, noch frei ist.

Eine Domain besteht aus Name (z. B. “Ferndurst”) und Länderkürzel (z. B. “de).

Google Recherche

Eine erste Google Recherche zeigt dir, ob deine Favoriten schon benutzt werden.

DPMA-Register

Im DPMA-Register (Deutsches Patent- und Markenamt) kannst du sicherstellen, dass du keine bestehenden Markenrechte verletzt.

Alternativ kannst du hier auch das Tool Markenchk nutzen.

Denic

Bei Denic siehst du, ob deine zum Namen passende Domain (Webseite) für die deutsche Länderkennung “.de” noch verfügbar ist. Optimalerweise ist die DE-Domain noch frei.

Knowem?

Knowem? zeigt dir darüber hinaus, ob dein Name für Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter usw. zur Verfügung steht.

Wenn der Titel bei Google, der DPMA und Denic noch frei ist und bei Knowem die wichtigsten Social Media Kanäle Facebook, Twitter, Instagram und Youtube noch nicht belegt sind, kannst du zum letzten, finalen Schritt übergeheben:

Die finale Entscheidung

Falls du mehrere Favoriten hast und dich nicht entscheiden kannst, zeige sie deinen Kollegen, Freunden oder Verwandten.

Welcher Name gefällt ihnen am besten und warum? Achte besonders auf Emotionen, die dabei ausgelöst werden: Je mehr Gefühl ein Name transportiert, desto besser.

Wähle dann den Titel, der den Befragten und dir am meisten gefällt.

Und nun ist es endlich so weit: Dein Blog-Baby hat einen Namen und du kannst loslegen, deinen eigenen Blog zu erstellen. Wir empfehlen dir, dich als nächstes um deine Domain und das Hosting zu kümmern und anschließend WordPress zu installieren

4. Diese Blognamen finden wir besonders toll


Wie hat dir dieser Artikel gefallen?

Haben dir diese Tipps geholfen, hast du weitere Anregungen oder benötigst du Hilfe? Lass es uns in den Kommentaren wissen! Wir freuen uns, von dir zu hören. Und ansonsten: Viel Spaß beim Bloggen! 

Bennet

Autor

Co-Founder bei Blog Wings und Online Marketing Stratege. Hat bereits Marken wie BRAVO, Cosmopolitan, InTouch und Wunderweib zu mehr Wachstum verholfen.

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