Food Blog erstellen und Food-Blogger werden - die komplette Anleitung!

von Bennet

Ich durfte bereits für Marken wie BRAVO und Cosmopolitan arbeiten und zeige dir mit Blog Wings, wie du schnell und sicher einen eigenen Blog erstellst und erfolgreich ausbaust. 

Lesezeit: 8 Minuten

Manche sagen, Essen sei die schönste Nebensache der Welt. Dem muss ich widersprechen! Ernährung sollte keine Nebensache sein. Essen ist eine HAUPTsache. Und nicht nur Essen selbst ist großartig. Auch das Zubereiten der Gerichte. 

Rezepte gehören dabei zu den meist gesuchten Inhalten im Web. Webseiten wie Chefkoch generieren Millionen von Besuchen im Monat (die ungefähre Zahl findest du hier, bei SimilarWeb).  

Warum solltest du nicht auch "ein Stück vom Kuchen" abbekommen? Mit einem Food Blog kannst du deiner Leidenschaft für's Kochen und Backen ein Forum geben und womöglich sogar noch mehr davon profitieren, wenn du erfolgreich bist.

Food Blogs sind dabei eine besondere Gattung von Blogs. In diesem Artikel zeige ich dir alle Besonderheiten und verrate dir, wie du einen Food Blog erstellst und Food-Blogger wirst. Los geht's!

1. Das macht Food Blogs so besonders

Da das Auge bekanntlich mit isst, spielt Ästhetik eine große Rolle bei Food Blogs: Umso besser Designs, Bilder und Videos die kulinarischen Köstlichkeiten in Szene setzen, desto mehr Lust machen die Rezepte, sie ebenfalls auszuprobieren.

Wie bei Modeblogs werden dabei häufig minimalistische Themes genutzt, um den Bildern die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Doch Rezepte und Co. sollten nicht nur gut aussehen, sondern auch hilfreich sein: Umso leichter sie nachzukochen sind, desto besser.

Viele Food Blogs spezialisieren sich auf bestimmte thematische Nischen. So gibt es z. B. Blogs für die vegane Küche, Rezepte ohne Zucker oder Paleo Gerichte. Jeder Ernährungstrend findet Ausdruck und Nachfrage.

2. Diese Food Blogs finden wir besonders toll 

Um dir gleich ein paar Beispiele an die Hand zu geben, empfehle ich dir einen Blick in die folgenden Food Blogs:

Ye Olde Kitchen

Ye Olde Kitchen von Eva und Philipp sieht nicht nur toll aus, sondern beschäftigt sich auch mit den Themen Garten und Nachhaltigkeit. Zusammen mit leckeren Rezepten und einem sehr sympathischen Auftreten, ergibt das einen besonderen Blog-Leckerbissen.

food blog ye olde kitchen

Vegan Heaven

Wir versuchen, auf tierische Nahrungsmittel zu verzichten. Bei der Suche nach Rezepten landen wir dabei nicht selten auf Sinas Food Blog Vegan Heaven. Hier findest du richtig viele leckere Rezepte, die auch noch fantastisch aussehen.

food blog vegan heaven

Fräulein Cupcake

Bei einem Blick auf Marlenes Food Blog Fräulein Cupcake läuft einem sofort das Wasser im Mund zusammen. Dort findest du super schön in Szene gesetzte Kuchen und Gebäcke zum Nachbacken. 

food blog fräulein cupcake

Wenn du ebenfalls einen Food Blog starten möchtest, solltest du unbedingt weiterlesen.

3.  Anleitung: Food Blog erstellen 

Einen Food Blog zu erstellen, funktioniert letztlich wie die Erstellung aller Blogs. Bei Blog Wings zeigen wir dir, wie du deinen eigenen Blog aufsetzt. Check doch mal unseren kostenlosen Schnupperkurs aus, indem wir mit einfachen Anleitungen, Videos und Co. unter die Arme greifen:

Das benötigst du, um Food Blogger zu werden

Wichtig ist, dass du Food liebst und Lust hast, dich einem neuen Hobby zu widmen. Außerdem solltest du gern schreiben und fotografieren. 

Generell benötigst du Ausdauer und Geduld: Während die Erstellung deines Food Blogs nur wenige Stunden dauert, ist der Ausbau zeitintensiver (einige Tage). Bis du jedoch nennenswerte Besucherzahlen und eine feste Anhängerschaft aufgebaut hast, können ein paar Monate vergehen - du musst erst einmal Inhalte erstellen und via Social Media und Google auf dich aufmerksam machen.

Klingt hart? Das muss es nicht sein, wenn du deinen Blog als dein Hobby siehst. Auch Sina, Mitgründerin von Blog Wings, baute neben ihrem Job den Reiseblog Ferndurst auf und bloggt nun hauptberuflich hier, auf Ferndurst und Soulflake. Das alles fühlt sich nicht nach "Arbeiten" an, sondern nach Leben. Sie lebt ihren Traum. Und das macht sie sehr glücklich. 

Was die potentiellen Kosten für deinen Food Blog angeht, liegst du mit einem professionellen Webhosting für deine Webseite bei weniger als fünf Euro im Monat. WordPress ermöglicht allerdings auch ein kostenfreies Hosting.

Um ansprechende Food Fotos zu machen, benötigst du - wenn möglich - eine Spiegelreflex- oder Systemkamera (mehr dazu weiter unten).

Hier eine kurze Anleitung zur Erstellung deines Food Blogs

Die folgenden Schritte dienen dir als Orientierung bei der Erstellung deines Food Blogs:

1. Thema finden

Zuallererst solltest du dein Thema etwas genauer herausarbeiten. Du möchtest über Food bloggen, okay. Aber besteht die Möglichkeit, dass du dich etwas spezialisierst und auf einen konkreteren Themenbereich festlegst (z. B. Hausmannskost, Italienische Küche, glutenfreie Gerichte etc.)?

Überlege dir außerdem, was dich und deinen Blog besonders macht: Warum sollte jemand  deinen Blog lesen?

Wie du dein Blogthema findest, zeigen wir dir auch in diesem Artikel: "Ein Blog Thema finden: worüber soll ich bloggen?".

2. Namen kreieren

Wenn du dein Thema genauer definiert hast, kannst du über einen passenden Namen für deinen Blog nachdenken. Ein guter Blogname ist wichtig, um deinem Blog ein Image und eine Botschaft zu verleihen - und vor allem Einzigartigkeit! 

Wie du einen Blognamen entwickeltst, zeigen wir dir auch in diesem Artikel: "In 5 Schritten den perfekten Blognamen finden".

3. Hosting

Nun weißt du alles, was du brauchst, um deinen Blog zu starten. Suche dir einen Anbieter, bei dem du dein Webhosting realisieren lassen möchtest, um deine Webseite, also deine Domain, an den Start zu bringen.

Wir empfehlen dir All-Inkl* und arbeiten seit jeher mit diesem Anbieter. Die ersten Monate deines Hostings sind sogar kostenlos. Danach zahlst du weniger als 5€ pro Monat.

4. WordPress installieren

Nachdem du dein Hosting organisiert hast, kannst du WordPress, das beliebteste CMS (Content Management System) der Welt, auf deinem Blog installieren. Mit WordPress erstellst, verwaltest und veröffentlichst du Online-Inhalte für deinen Food Blog und stellst sie öffentlich auf deiner Webseite dar.

Die Installation von WordPress auf deinem Webserver dauert nur wenige Minuten und bedarf besonders bei All-Inkl, kein weiteres technisches Know-how. Hier zeigen wir dir, wie's geht: "WordPress installieren - so einfach geht's in wenigen Schritten".

Um rechts- und websicher zu arbeiten, empfehlen wir dir Plugins zu nutzen. In unserem Online Kurs "Blog Ausbau" zeigen wir dir, welche dir wirklich weiterhelfen. 

5. Design 

Um gleich richtig tief in WordPress einzusteigen, solltest du dich nun dem Design deines Blogs widmen. Genauer genommen geht es um die Wahl deines WordPress Themes, das das Aussehen deines Blogs bestimmt. 

In deinem WordPress Backend kannst du unter "Design > Themes" nach geeigneten Themes suchen, diese testen, installieren und anpassen.

Welche Themes wir für Food Blogs besonders toll finden, siehst du weiter unten.

Einen kompletten WordPress Theme Guide findest du hier.

Bock auf einen eigenen blog?

Dann starte mit unserem kostenlosen Online-Schnupperkurs "Blogger werden" in dein Blog-Abenteuer:

6. Beiträge

Als nächstes empfehlen wir dir, dich an deine Inhalte zu wagen und erste Beiträge zu verfassen. Dazu navigierst du im WordPress Backend auf "Beiträge > Erstellen".

Stelle dir die folgenden Fragen: Was könnte deine potentiellen Besucher am meisten interessieren? Wie kann ich den größten Wert für meine Besucher schaffen? Wie sollte der Inhalt aufbereitet sein? 

Einen typischen Blogeintrag eines Food Blogs findest du in Sinas Blog Soulflake: Vegane Brötchen ohne Weizen – luftig, knusprig, schnell gemacht

Achte auch darauf, deine Beiträge für Suchmaschinen zu optimieren (SEO), damit sie mehr Leser generieren können.

7. Seiten

Während Blog-Beiträge einen zeitlich aktuellen Charakter haben und meist chronologisch in deinem Blog abgebildet werden, sind Seiten in WordPress eher statisch und werden langfristig an bestimmten Stellen der Seite verankert:

Das beste Beispiel dafür ist das WordPress Impressum, das du in jedem Fall integrieren musst, um dich rechtlich abzusichern. Als kostenlose Unterstützung hat sich bei diesem Thema der Impressumsgenerator von E-Recht 24 einen Namen gemacht. 

Eine Seite wird unter "Seiten > Erstellen" angelegt.

Außerdem solltest du einen Datenschutzhinweis integrieren und eine "Über mich Seite" anlegen.

In unserem Online Kurs "Blog Ausbau" unterstützen wir dich, deinen Blog rechtssicher auszubauen (und bei allen anderen Themen, die du in diesem Artikel findest).

In unserem Artikel Recht für Blogger erhältst du einen ersten guten Überblick über rechtlich relevante Aspekte für deine Webseite. 

8. Kategorien & Tags

Um deine Inhalte zu strukturieren und für Besucher besser nutzbar zu machen, helfen WordPress Kategorien und optional auch WordPress Tags (Schlagwörter)

Mithilfe von Kategorien ordnest du deine Beiträge bestimmten Themenbereichen zu und ermöglichst es deinen Leser somit, sich im Wust vieler Inhalte zurechtzufinden. 

Tags haben einen ähnlichen Nutzen. Worin der Unterschied besteht, erklären wir in diesem Artikel: "WordPress Kategorien vs. WordPress Tags - das sind die Unterschiede".

9. Menüs

Die angelegten Kategorien können in Menüs integriert werden und zum Beispiel deine Hauptnavigation bilden.

Alternativ lassen sich auch Seiten, Beiträge und spezifische Links in einem Menü verankern.

Häufig verfügt ein Blog über ein Hauptmenü im Header und ein Footer-Menü mit Impressum usw.

Die Einstellungen für dein Menü nimmst du im WordPress unter „Design > Menüs“ oder optional in der Live-Vorschau bzw. dem Customizer vor.

10. Plugins

Plugins sind der Raketentreibstoff für deinen Blog. Sie geben WordPress-Webseiten erweiterte Funktionen für alle denkbaren Anwendungsfälle.

Beliebt sind z. B. Plugins, die für mehr Sicherheit sorgen, die die Suchmaschinenoptimierung erleichtern oder die Webseite beschleunigen.

Welche Plugins du installierst, sollte abhängig von deinen persönlichen Zielen und Vorlieben sein. Unerlässlich ist aber ein Hinweis zur Verwendung von Cookies.

Unter „Plugins > Installieren“ kannst du nach diversen Erweiterungen suchen.

11. Google-Tools

Google bietet eine Reihe von kostenlosen und hilfreichen Tools, die wir dir ans Herz legen können:

Google Analytics

Wenn du daran interessiert bist, tiefer in die Statistiken deines Blogs einzudringen und herauszufinden, wie viele Nutzer deinen Blog besuchen und wie sie sich verhalten, empfehlen wir dir, Google Analytics datenschutzkonform einzurichten. 

Google Search Console

Für viele Blogs ist die Google-Suche eine der relevantesten Besucherquellen. Ferndurst z. B. generiert rund 80 Prozent seines Traffics über Google. Um detaillierte Informationen darüber zu erhalten, für welche Suchbegriffe du mit deinen Beiträgen bei Google rangierst, empfehlen wir dir die Integration der Google Search Console (früher Google Webmaster Tools).

Sie weisen dich darüber hinaus auch auf mögliche Fehler auf deiner Webseite hin, die deine Findbarkeit bremsen.

12. Kommentare

Mithilfe der Kommentarfunktion kannst du mit deinen Lesern interagieren, Feedback und Tipps erhalten und somit eine Beziehung zu ihnen aufbauen.

Du solltest dir also Gedanken darüber machen, wie du mit Kommentaren in deinem Blog umgehen möchtest. 

Die Einstellungen für Kommentare kannst du unter “Einstellungen > Diskussion” vornehmen.

Im Bereich “Kommentare” in WordPress verwaltest du die Texte, die Besucher unter deinen Beiträgen hinterlassen.

Ich empfehle dir, jeden Kommentar manuell freizugeben, da sich immer wieder auch SPAM-Kommentare auf deinem Blog wiederfinden können.

13. Benutzer

Im WordPress Backend kannst du unter dem Menüpunkt “Benutzer” Benutzerprofile anlegen und ihnen unterschiedliche Rechte verleihen. Das heißt, du kannst bestimmen, was die Benutzer ändern/einsehen können bzw. dürfen.

Dies ist z. B. wichtig, wenn mehrere Autoren für deinen Blog arbeiten und jeder als eigenständiger Autor erscheinen soll.

Außerdem kannst du hier eine kleine Biographie hinzufügen, die dich als Blogger näher beschreibt. Je nach Theme, das du gewählt hast, kann dieser Text unter deinen Beiträgen erscheinen. Das gibt deinem Blog noch mehr Persönlichkeit. 

14. Live-Gang

Und dann ist es schon so weit: Dein Blog verfügt jetzt über die wichtigsten Elemente - stell ihn online und betrachte ihn als deine Spielwiese!

Wir sind total gespannt auf deine Kreationen. Verrate sie uns gern unten in den Kommentaren!

4. Die besten kostenlosen Themes für Food Blogs

Wie erwähnt, spielt das Design für einen Food Blog eine wichtige Rolle. Wähle das WordPress Theme, das deinem Blog sein Aussehen verleiht, daher mit Bedacht!

Wichtig ist, dass das  Theme durch schlichte Eleganz überzeugt und Bilder gut in Szene setzt. Food Blogs sind häufig sehr minimalistisch gestaltet.

Welche Kriterien du bei der Wahl deines WordPress Themes berücksichtigen solltest, erfährst du hier.

Ein geeignetes WordPress Theme finden

Um nach einem geeigneten Theme für deinen Food Blog zu suchen, klicke in WordPress unter „Design > Themes" oben links auf „Hinzufügen“.

In der Folge werden dir alle Themes angezeigt, die direkt über WordPress bereitgestellt werden.

Hier kannst du oben rechts einfach nach „Food“ suchen und bekommst dann passende Vorschläge für dein Theme.

Drei coole und kostenlose Themes für einen Food Blog

Die folgenden Themes passen super zu Food Blogs, erfüllen viele der relevanten Kriterien für gute Themes und werden auch von der WordPress Community gut bewertet:

1. Bard

Das Bard-Theme von WP Royal ist ein cleanes, minimalistisches Theme, das Bilder wunderbar in Szene setzt. Es ist besonders für Blogs aus den Bereichen Food, Lifestyle, Reisen, Mode und Fotographie geeignet. Quelle und Link des Bard-Themes

bard theme vorschau

2. Silver Bird

Das Silver Bird Theme ist besonders bildgewaltig und somit perfekt geeignet für Food, Fashion und Lifestyle-Inhalte. Es verfügt über sehr viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten und stellt Social Media Buttons besonders schön dar. Hier findest du ein Demo-Projekt, das das Theme nutzt. Zur Theme-Detailseite von WordPress geht's hier.

silver bird food blog theme vorschau

3. Blossom Fashion

Blossom Fashion eignet sich, wie der Name schon sagt, sehr gut für Mode Blogs, kann aber auch Food Themen schön inszenieren. Das "feminine Theme", wie es von den Entwicklern des Design-Templates beschrieben wird, ist optimiert für Suchmaschinen, verfügt über integrierte Social Media Buttons und eine Newsletter-Sektion. Hier findest du die Demo von Blossom Fashion.

Zur Theme-Detailseite von WordPress geht's hier.

fashion blossom theme demo

Wenn dir ein Theme bei einem deiner Liebllingsblogs gefällt, kannst du schnell herausfinden, um welches es sich handelt: "Wie du herausfindest, welches Theme ein WordPress Blog nutzt"

5. Sieben Design Tipps für Food Blogs 

Food Blogs bestechen häufig auch durch tolle Designelemente. In der Folge wollen wir dir einige Tipps an die Hand geben, mit denen du die Qualität der wichtigen visuellen Elemente deines Blogs verbessern kannst.

1. Die richtige Technik

Eine gute Kamera hilft dir, bessere Aufnahmen zu machen. Allerdings muss es nicht immer High End Technik sein. Einfache Spiegelreflex- oder Systemkameras können bereits hochwertige Fotos schießen.

Ich fotografiere am liebsten auf Reisen und nutze dabei eine Canon EOS 700D*:

Canon 700D

Als günstigeres Einsteigermodell bietet sich auch die Canon EOS 1300D* an.

Ebenfalls wichtig für deine Fotos sind die richtigen Objektive. Ich nutze für meine Food Bilder das verhältnismäßig günstige Canon EF 50mm 1:1.8 STM Objektiv*.

Es lässt dich sehr gut mit der Tiefenschärfe spielen, sorgt für ein tolles Bokeh, schießt sehr schöne Bilder und hat ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Objektiv mit einer so großen Blende. 

Spiegelreflexkamera Objektiv Canon 50 mm Festbrennweite

Food Bilder, die mit diesem 50mm Objektiv geschossen werden, sehen so aus:

50mm objektiv food foto kuchen teig
50mm objektiv food foto brot teig

Zusätzlich bietet es sich an, auch auf ein Objektiv mit einer kleineren Brennweite zu setzen, um größere Bildausschnitte einfangen zu können. Diese Fotos wurden zum Beispiel mit einer kleineren Brennweite aufgenommen und ermöglicht es daher, mehr Inhalt in den Bildausschnitt zu bekommen:

food foto kleinere brennweite

Die richtige technische Ausstattung ist in keinem Fall ein K.O.-Kriterium für einen Food Blog. Du musst nicht mit dieser Ausstattung starten und hast im Laufe deiner Blogger Karriere noch genug Zeit, aufzurüsten. Lass dich in deinem Tatendrang nicht bremsen.

2. Licht und Helligkeit sind extrem wichtig

Gutes Licht spielt eine große Rolle für gute Food Aufnahmen: Generell gilt, viel Licht hilft viel. Es bietet sich daher besonders an, am Tag und nach Möglichkeit nicht in dunklen Räumen zu fotografieren. 

Außerdem solltest du darauf achten, von wo das Licht kommt, damit keine zu großen und harten Schatten geworfen werden. 

3. Bildkomposition, Farben und Gestaltung

Um deine Food Bilder noch hochwertiger aussehen zu lassen, kannst du außerdem eine ganze Reihe weiterer Tipps befolgen. 

Der Goldene Schnitt ist z. B. eine Gestaltungsgrundlage, die Bilder sofort aufwertet: Er unterteilt das Motiv - ganz vereinfacht gesagt - horizontal und / oder vertikal in die Proportionen 1:3 und 2:3. Hier, in der Google Bildersuche erkennst du schnell, was das für ein Bild bedeutet.

Food Fotos sehen außerdem interessanter aus, wenn du Essen in kontrastreichen Farben (am besten sogar Komplementärfarben) auf deinem Teller hast. Bei Pasta fällt mir persönlich immer wieder auf, wie toll es aussieht, wenn grüne und rote Farbtöne auf einander treffen.  

Achte zusätzlich darauf, deine Teller nicht zu überfrachten.

Das folgende Bild setzt all diese Tipps um:

food foto beispiel

4. Bilder bearbeiten und veredeln

Gute Fotos werden mithilfe der richtigen Bearbeitung zu großartigen Bildern.

Generell wichtig für Aufnahmen ist, dass deine Bilder hell und freundlich gestalten sind oder zur Not in der Nachbearbeitung aufgehellt werden:

Als kostenloses Tool für die einfache Bearbeitung der Bilder kannst du zum Beispiel Fotor nutzen.

Die folgende Infografik von Messerspezialist fasst viele nützliche Tipps für bessere Food Fotos wunderbar zusammen:

Infografik ansehen

Viele weitere tolle Tipps zum Thema Food Fotografie findest du im dazu gehörigen Artikel.

5. Tool: Canva

Canva ist eine riesen Hilfe, wenn du unerfahren im Bereich Layouting und Design bist oder kein Bildbearbeitungsprogramm besitzt und trotzdem das nächste Design-Level erreichen möchtest.

Das Tool bietet dir viele verschiedene Design-Vorlagen, die du spielend leicht anpassen, herunterladen und nutzen kannst. Dazu gehören zum Beispiel Logos, Social Media Grafiken aber auch Cover für unterschiedliche Produkte, Präsentation usw. 

blogger tool canva layout design

6. Tool: Fiverr

Fiverr* ist ein Marktplatz, auf dem du für kleines Geld Internet-basierte Dienstleistungen kaufen kannst. So kannst du dir z. B. günstig ein Logo erstellen oder Bilder bearbeiten lassen.

Ein Logo erhältst du schon ab 5$ bei Fiverr*. 

fiverr website screenshot

7. Tool: Unsplash

Ich liebe Fotografieren und verliere mich jedes Mal, wenn ich Unsplash.com besuche. Dort werden großartige Bilder lizenzfrei zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass dir kostenlos eine riesige Datenbank aus hochwertigen Fotos bereitgestellt wird, für die du nicht einmal eine Quelle nachweisen musst (wäre aber natürlich immer ein feiner Zug).

blogger tool unsplash

Weitere hilfreiche Tools für Blogger findest du in unserem Artikel "Die 26 besten kostenlosen Tools für Blogger".

6. Die richtigen Marketing Kanäle für Food Blogs 

Meist wirst du wollen, dass Menschen deinen Blog lesen. In diesem Fall solltest du dich zuerst auf den Aufbau von Reichweite und Community kümmern.

Wichtig für Food-Blogger sind dabei Medien, die mit visuellen Mitteln wie Bildern und Videos arbeiten:

InstagramPinterest und YouTube sind besonders relevant für dich. Auch Facebook und Google können nützliche Besucherquellen sein.

Lege dir am besten gleich Profile für deinen Blog bei den genannten Webportalen an.

Ein besonders starker Kanal für jede Art von Blog ist E-Mail-Marketing. Dabei abonnieren deine Besucher deinen E-Mail-Newsletter, mit dem du sie regelmäßig mit spannenden Informationen versorgen und eine Beziehung zu ihnen aufbauen kannst.

MailChimp* ist das E-Mail-Tool unserer Wahl und bis zu 2.000 Abonnenten und 12.000 E-Mails pro Monat kostenlos.

Es ermöglicht das Gestalten und Versenden von (automatisierten) E-Mail-Newslettern an unterschiedliche Empfänger-Listen und bietet viele weitere spannende Möglichkeiten.

7. Die richtige Monetarisierung für Food Blogs 

Food-Bloggern bieten sich viele Möglichkeiten, um mit ihrem Blog Geld zu verdienen. Die Monetarisierung sollte jedoch zunächst dem Aufbau einer Community nachgelagert sein. Denn ohne Leser kein Geld. 

Werbeanzeigen (Ads) 

Eine Möglichkeit, Geld als Food-Blogger zu verdienen, ist das Schalten von Werbeanzeigen auf deinem Blog.

Dabei werden Werbebanner auf der Webseite integriert. Sie können zum Beispiel automatisiert von Werbenetzwerken wie Google AdSense ausgeliefert werden und lassen dich bei jeder Einblendung bzw. jedem Klick einen geringen Betrag verdienen.

Affiliate Marketing 

Affiliate Marketing eignet sich ebenfalls besonders gut für die Monetarisierung eines Food Blogs.

Vereinfacht gesagt empfiehlst du deinen Lesern Produkte oder Dienstleistungen von anderen Unternehmen mithilfe eines Links auf deiner Webseite. Im Falle einer Buchung bzw. eines Kaufs erhältst du eine Provision.

Als Food-Blogger kannst du zum Beispiel Küchengeräte mit Affiliate Links zu Online-Shops versehen und damit sowohl deinen Lesern Mehrwert bieten als auch selbst daran verdienen.

Sponsorings und Kooperationen

Außerdem gibt es weitere Möglichkeiten für Food Blogger, mit Unternehmen zu kooperieren: Produkttests oder Sponsorings sind beliebte Formen der Zusammenarbeit.

Man bekommt Produkte zugeschickt oder darf kostenlos Restaurants o. Ä. testen und liefert dafür Erwähnungen oder berichtet über seine Erfahrungen.

Alles, was du über das Geldverdienen mit deinem Blog wissen musst, findest du in unserem Artikel "Der ultimative Blog-Guide zum "Geld verdienen als Blogger" (2018)".

Zusammenfassung

Wenn du Food und Design liebst, ist ein Food Blog genau das Richtige für dich. Dieser Artikel ist ein guter Startpunkt für deine Blog Karriere - berücksichtige am besten alle genannten Aspekte und lege ein besonders großes Augenmerk auf optische Elemente.

Hat dir dieser Artikel geholfen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!


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Autor

BENNET POLENZ

Co-Founder bei Blog Wings und Online Marketing Stratege. Hat bereits Marken wie BRAVO, Cosmopolitan, InTouch und Wunderweib zu mehr Wachstum verholfen.

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