9 blog-Mythen und Vorurteile, die dich daran hindern, grossartiges zu erreichen!

von Bennet

Ich durfte bereits für Marken wie BRAVO und Cosmopolitan arbeiten und zeige dir mit Blog Wings, wie du schnell und sicher einen eigenen Blog erstellst und erfolgreich ausbaust. 

Lesezeit: 3 Minuten

Mythen entstehen, wann immer ein Thema Faszination auf den Menschen ausübt und mit seinem Wissen kaum zu erklären ist. 

Genauso ist es mit Blogs. Viele lesen sie und wünschen sich, selbst Blogger zu sein, haben aber noch nie einen Blick hinter die Kulissen geworfen. Für sie ist das Web ein riesen Rätsel. 

Aber ein Blog ist kein Hexenwerk. Jeder kann Blogger sein! Dank WordPress und einer riesigen globalen Community, die hilft, wo sie kann.

In diesem Artikel räumen wir mit den größten Mythen und Vorurteilen über das Bloggen auf und lassen dich endlich richtig durchstarten.

1. Es gibt schon so viele Blogs - ein neuer hat keine Chance.

Es existiert keine genaue Information darüber, wie viele Blogs es gibt, aber eins ist sicher: Es sind nicht wenige. Doch heißt das automatisch, dass die Konkurrenz zu groß ist? 

Wie oft hast du nach einer bestimmten Sache im Web gesucht und keine zufriedenstellende Antwort gefunden? Mir passiert das fast jeden Tag.

Wie oft landet man auf Webseiten, die alles andere als gute Inhalte bieten? Auch das passiert leider viel zu oft.

Mit einem Blog kannst du hochwertige Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen liefern. 

Wichtig ist, dass du kein Me-too-Blog bist, sondern versuchst, deinen potenziellen Lesern noch mehr Mehrwert zu liefern, als bestehende Blogs.

Blog Wings ist ein gutes Beispiel dafür: Es gibt bereits E-Books und Kurse, die das Bloggen lehren, aber wir sind uns sicher, dass wir Bloggern und Bloggern in spe mehr Mehrwert liefern können: Mit besser aufbereiteten Lehrinhalten, passgenauen und günstigeren Kursen, besseren Videos und Grafiken, unserem Expertenwissen und dem unzensierten Teilen all unserer Erfahrungen. 

Zusätzlich hilft hier auch ein Perspektivwechsel: Statt vorauszusetzen, dass bestehende Blogs bedeuten, dass es keinen Platz mehr für einen neuen gibt, sind sie dein Proof of Concept, dein Beweis dafür, dass es einen Markt und Interessenten gibt. 

Als späterer Einsteiger kannst du Cherry Picking betreiben und vom Status Quo aus weiterdenken. Viele der Fehler, die deine Vorgänger gemacht haben, bleiben dir erspart.

Und zu guter Letzt: Unser Leben wird immer vernetzter. Das Web nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Warum sollten Blogs also weniger relevant werden?

2. Ein Blogger muss extrovertiert sein.

Wir kennen eine Reihe von Bloggern, die alles andere als extrovertiert sind. Trotzdem haben sie Erfolg.

Warum? 

Weil Introvertiert-Sein Vorteile bringt und es viele introvertiere Leser gibt, die sich mit ihnen und ihrer Art zu bloggen, identifizieren können. 

Auch Angela Merkel und Joachim Gauck gelten als introvertiere Persönlichkeiten. Jedoch betreiben sie nicht nur einen Blog, sondern ein ganzes Land. 

Introversion ist kein Handicap, sondern eine Persönlichkeitseigenschaft mit extrem vielen positiven Wesenszügen. Leider suggeriert uns unsere Umwelt nur viel zu oft, dass nur Extraversion zum Erfolg führt: Im TV und in Sozialen Medien erhalten diejenigen am meisten Aufmerksamkeit, die sich am besten zu präsentieren wissen. 

In einem Blog musst du aber nicht zwingend deine Person zum Thema machen. Du kannst deine Inhalte in den Fokus rücken und dich insbesondere auf sie konzentrieren. 

Mit der Zeit kann ein Blog sogar Selbstbewusstsein fördern und mit steigendem Erfolg zu mehr gesunder Selbstsicherheit führen.

3. Als Blogger muss man gut schreiben können.

In einem Blog, indem es ausschließlich um die Texte selbst geht, hilft es natürlich, gut schreiben zu können.

Wenn die Inhalte und Informationen allerdings viel wichtiger sind, ist zweitrangig, wie gut du stilistisch schreibst. 

Es gibt sogar erfolgreiche Blogger, die nicht einmal wirklich auf Rechtschreibung achten.

Dennoch: Mit der Zeit und Übung wird deine Schreibe garantiert besser. Keine Sorge!

Alternativ kannst du auch deinen Fokus auf Fotografien legen oder Vlogs oder Podcasts machen.

4. Ohne Programmierkenntnisse kann man keinen Blog aufbauen.

Wir haben so gut wie keine Ahnung von HTML, CSS und Co. und betreiben trotzdem erfolgreiche Webseiten und Blogs. WordPress und Plugins machen's möglich.

Mit WordPress verwaltetst und veröffentlichst du die Inhalte deiner Webseite, also Texte, Grafiken, Videos usw., ohne eine Zeile Code zu können.

Plugins geben deinem Blog erweiterte Funktionen und so noch mehr Möglichkeiten.

Sina konnte bereits mehr als eine Million Besucher auf ihrem Blog Ferndurst besuchen und hat mittlerweile schon ihren zweiten Blog Soulflake gestartet, ohne programmieren zu können.

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5. Ich mag kein Social Media - ein Blog ohne macht keinen Sinn.

Social Media ist nicht zwingend ein Muss für einen Blog. Sina selbst ist kein großer Freund davon und versucht, ihre Aktivitäten auf das Nötigste zu beschränken.

Es gibt genügend andere Aktivitäten, mit denen potenzielle Besucher auf dich aufmerksam werden können: SEO, E-Mail, Pinterest, Messenger, Gastartikel, Push-Benachrichtigungen uvm. 

Versuche, dich auf deine Stärken zu konzentrieren, anstatt auf deine Schwächen und gib auf den Kanälen Gas, auf denen du dich wohlfühlst und das beste aus dir herausholen kannst. 

6. Mit einem Blog gebe ich zuviel von meiner Persönlichkeit preis.

Blogs können persönlich sein, müssen es aber in keinem Fall. Zwischen absoluter Anonymität und dem kompletten nach Außen kehren seines Inneren, gibt es unendlich viele Nuancen, in denen du deinen persönlichen Wohlfühlbereich finden kannst. 

Fühlst du dich wohl, bist du authentisch. Und Authentizität ist, worum es beim Bloggen geht. Einige Blogger tragen viel nach Außen, sind dabei aber nicht authentisch. Das spürt man.

Blogger, die viel preisgeben, sind nicht zwingend erfolgreicher als andere. Viele professionelle Blogbetreiber haben eine Marke um ihre Person aufgebaut, ohne viel von sich preiszugeben. Sie bestechen durch ihre Inhalte.

7. Man muss ein Profi in einem Thema sein.

Um einen Blog zu starten, muss man keineswegs erst einen Nobelpreis in seinem Thema gewinnen. Man braucht nicht einmal mehr Ahnung als andere.

Erinnere dich an deine Schulzeit. Wie oft musstest du Vorträge oder Hausarbeiten zu Themen ausarbeiten, von denen du vorher noch nie viel gehört hattest. Und trotzdem bist du sicherlich häufiger mit sehr guten Ergebnissen aus der Sache hervorgegangen. 

Um Inhalte mit Mehrwert gut aufzubereiten, bedarf es keinem Expertenstatus. 

Als Magellan, Einstein, Marie Curie, Steve Jobs und viele weitere Größen unserer Geschichte begannen, hatten sie nicht im Entferntesten einen Plan davon, wo sie letztlich landen würden.

8. Ein Blog frisst viel Zeit.

Wie viel Zeit du in deinen Blog investieren solltest, hängt von deinen persönlichen Zielen ab. Tendenziell gilt: Umso mehr Zeit du investierst, desto mehr Chancen auf Erfolg hast du.

Allerdings solltest du Zeit aus einer anderen Perspektive betrachten: Wir haben alle gleich viel Zeit. Jeder von uns hat 24 Stunden, über die er verfügen kann.

Wenn du sagst "Ich habe keine Zeit", meinst du "Das hat weniger Priorität". 

Bill Gates hat jeden Woche Zeit gefunden, ein ganzes Buch auszulesen. Barack Obama hat sich die Zeit genommen, jeden Tag mindestens eine Stunde zu lesen. Wenn diese großen Männer es schaffen, Priorität darauf zu legen und sich Zeit dafür einzuräumen, warum sollst du es dann nicht schaffen, an deinem Blog zu arbeiten? Alles eine Frage der Priorität! 

Sieh deinen Blog und die Zeit die du dafür aufbringst, nicht als Job, To Do oder Invest, sondern als Hobby. Fragst du dich bei deinen Freizeitaktivitäten auch, wie viel Zeit sie fressen? Denkst du an einem Abend mit deinen Freunden darüber nach, wie viel Zeit du investierst?

9. Blogs interessieren eh keinen.

Ein großer Vorteil des Internets ist, dass die Verbreitung von Informationen weitaus demokratischer stattfindet als noch vor einigen Jahren. Das hast nicht immer nur Vorteile, ermöglicht es aber jedem, zu einem eigenen Medium zu werden und an der Öffentlichkeit teilzuhaben. 

Nicht jeder hat die gleichen Voraussetzungen, aber alle haben die gleichen Chancen. Während es früher nur großen Medienhäusern vorbehalten war, ein breites Publikum anzusprechen, können heute auch DU und ICH unsere Botschaften, Ideen und Leidenschaften in die Welt tragen.

Wie immer gilt: Qualität setzt sich durch. Das Resultat: Blogs generieren mittlerweile so viel Traffic, dass sie großen Medien die Stirn bieten.

Zusammenfassung

Was immer du an Vorurteilen über Blogs gehört haben solltest, vergiss sie und bilde dir deine eigene Meinung. 

Geh unvoreingenommen an Sachen heran, mach' deine eigenen Erfahrungen und lass' dich nicht im Vorfeld von Gerüchten davon abhalten, dein Ding zu machen.

Hat dir dieser Artikel geholfen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Autor

BENNET POLENZ

Co-Founder bei Blog Wings und Online Marketing Stratege. Hat bereits Marken wie BRAVO, Cosmopolitan, InTouch und Wunderweib zu mehr Wachstum verholfen.

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