WordPress Editor

1. Was ist der WordPress Editor?

Ganz einfach gesagt, erstellst du mit dem WordPress Editor deine Blog-Inhalte.

Ob SeitenBeiträge oder Galerien: Mit dem Editor kannst du ganz einfach Texte und Medien, wie Bilder oder Videos, bearbeiten, einfügen und online stellen. 

Der folgende Screenshot zeigt die leere Standardansicht des Editors innerhalb des so genannten Content Management Systems „WordPress“.

Der klassische WordPress-Editor, der mit WordPress Version 5.0 im Dezember 2018 abgelöst wurde, glich einem Text-Editor, ähnlich wie in Windows Word. Hier konnten Inhalte einfach in Form von Fließtext kreiert werden.

Im aktuellen WordPress-Editor (auch Gutenberg-Editor genannt) werden Inhalte als Blöcke hinzugefügt.

Visueller Editor & Code-Editor

Der Standard WordPress Editor ermöglicht zwei Darstellungsformen, die du oben rechts in der Ansicht findest und auf „Visueller Editor“ oder „Code-Editor“ stellen kannst.

Die Darstellungsform im visuellen Editor ist eine der großen Errungenschaften von WordPress für Nicht-Programmierer:

Er ermöglicht es, einen Inhalt im Backend des Content Management Systems so zu gestalten, wie er auch im Frontend dargestellt wird. 

Das bedeutet: Du brauchst keine HTML-Kenntnisse, um einen toll gestalteten Beitrag mit Zwischenüberschriften, Bildern, kursiven Textzeilen etc. zu kreieren, sondern nutzt einfach die Möglichkeiten des visuellen Editors. 

Der visuelle Editor wird daher auch WYSIWYG-Editor genannt. „WYSIWYG“ steht dabei für „What You See Is What You Get“, also „Was du siehst ist, was du kriegst“. 

Die zweite Darstellung, der Text-Editor, stellt deinen Beitrag unformatiert in Form von HTML-Code dar. 

In der folgenden Abbildung siehst du, wie ein Beispieltext in beiden Ansichten dargestellt wird (visuell mit Bild; Code mit HTML).

2. Wo findest du den WordPress Editor?

Der WordPress Editor wird automatisch bei der Erstellung von Beiträgen und Seiten geöffnet (WordPress-Menü > Beiträge / Seiten > Erstellen).

Du findest ihn in abgespeckter Form auch bei der Anpassung von Text-Widgets

3. Wie funktioniert der WordPress Editor?

Viele der Funktionen, die du über die Blöcke des visuellen WordPress Editors einfügst, kennst du womöglich bereits von Windows Word. 

Generell ordnet WordPress seine Blöcke in die folgenden „Rubriken“ ein.

Eine Auswahl von Blocks, die du in deine Inhalte integrieren kannst, siehst du im folgenden Screenshot.

Dabei gibt es nicht nur neue nützliche Standardelemente, wie z. B. ein „Last Post Widget“ oder „Instagram Embeds“,  sondern auch die Möglichkeit, jeden einzelnen Block individuell zu gestalten.

Beiträge und Seiten können somit weitaus variabler formatiert werden, viele Elemente, die man sonst nur über zusätzliche Plugins oder HTML-Code ergänzen konnte, werden von Gutenberg mitgeliefert.

4. Weitere WordPress Editoren (Page Builder)

Einige WordPress Tools sind mittlerweile auf einer weiteren Evolutionsstufe angekommen und ermöglichen nicht nur das Editieren von Inhalten in Beiträgen und Seiten, sondern sogar das Gestalten ganzer Webseiten mit Drag and Drop. 

Sie werden Page oder Content-Builder genannt und gehen mit ihren Funktionen weit über die Möglichkeiten von Gutenberg hinaus. Schau dir z. B. mal den Thrive Architect Builder an.

Die beliebtesten WordPress Page Builder

Es gibt eine Reihe von WordPress Page-Builder-Tools, die teilweise mit eigenen Themes angeboten werden:

ToolKosten
Thrive Architect*ab 67$
Beaver Builderab 99$
Divi Builderab 89$
Themify Builderkostenlos 
Live Composerkostenlos
SiteOrigin Page Builderkostenlos
Elementorkostenlos

Weitere spannende Tools für Blogger findest du in unserem Artikel „Die 26 besten kostenlosen Tools für Blogger„.

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