http-Cookies

für Blogs

Kostenloser Bonus: Die 20 wichtigsten Blog-Begriffe, die Blogger unbedingt kennen sollten!

zurück zum Blog-Lexikon

Cookies sind sozusagen das Gedächtnis des Internets: kleine Dateien, die nützliche Informationen über dich und dein Surf-Verhalten im Web-Browser speichern. 

1. Was sind Cookies?

Ein Cookie ist eine Textdatei, die über eine Webseite auf deinem Computer abgespeichert werden kann.

Das bedeutet: Wenn du eine Webseite besuchst, speichert diese Datei Informationen in deinem Browser ab, die du im Zusammenhang mit dieser Seite bereit gestellt hast. Das können z. B. persönliche Einstellungen oder die bevorzugte Sprache, in der du surfst, sein. 

Besuchst du diese Webseite erneut, kann diese die Informationen erneut abrufen und für dich wiederherstellen. 

Ein Cookie identifiziert dich somit als individuelle Person. 

Eine Webseite kann jedoch nicht auf andere Dateien auf deinem Computer zugreifen, noch hat sie Zugang zu persönlichen Daten, die du nicht im Zusammenhang mit dieser Seite bereit gestellt hast. 

Dieses englischsprachige Video erklärt noch einmal genauer, was Cookies sind:

2. Warum heißen Cookies so?

Sie heißen Cookies, weil ihr Erfindung so neu und revolutionär war, dass man ihnen in der Programmier-Community den Namen „Magic Cookies“ gab – später wurde daraus Cookies.

3. Wofür werden Cookies eingesetzt?

Ursprünglich wurden Cookies als reines Serviceangebot eingesetzt. Sie speichern Informationen zu

  • Besucherstatistiken (Bist du das erste Mal auf der Internetseite oder bist du ein „Wiederkehrer“?)
  • Websiteeinstellungen (Sprache, Schriftgröße etc.)
  • Einkaufswagen (was war drin?)
  • Social Media Aktivitäten
  • Sie können zusätzlich interessante Informationen darüber sammeln, an welchen Reisezielen, Produkten, Fotos oder Inhalten ein Benutzer sehr interessiert war.

Auf dieser Basis werden bei zukünftigen Besuchen dann zum Beispiel Werbebanner angepasst und personalisiert. Hierauf zielt jedoch auch Kritik, da man als Nutzer mehr „durchleuchtet“ wird.

4. Sind Cookies verboten?

Nein. Aber da sie vermehrt für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden und Internetnutzer dadurch auf ihr Konsumverhalten hin analysiert werden können, sind sie laut EU-Recht zustimmungspflichtig.

Seit Juli 2019 (siehe EuGH-Urteilreicht es hierbei nicht mehr, nur einen einfachen Cookie-Hinweis anzuzeigen. Beispiel für einen alten, nicht mehr rechtskonformen Cookie-Hinweis:

wordpress cookie hinweis dfactory plugin beispiel ferndurst

Sobald eine Internetseite also Cookies speichert, muss der Besucher explizit zustimmen (Opt-in).

Ein Cookie-Hinweis wird also zu einem sogenannten "Cookie-Opt-in" und sieht damit z.B. so aus, wie bei DSGVO Pixelmate*: 

neuer dsgvo ookie hinweis mit opt in

Hier findest du unseren Guide zum Thema Recht für Blogger.

5. Benutzt meine Webseite Cookies?

Mit ziemlicher Sicherheit schon. Sobald du

  • WordPress
  • Social Media Plugins
  • Social Media Sharing Buttons
  • Google Analytics
  • Eingebettete Medien (Videos, Grafiken, GIFs etc.)
  • oder ähnliche interaktive und verlinkende Elemente

verwendest, werden Cookies gespeichert. 

Nach gültigem EU-Recht musst du deine Seitenbesucher also darauf hinweisen, dass Informationen über sie gespeichert werden.

6. Wie kann ich ein Cookie-Opt-in in meinen Blog einbauen? 

Zur rechtskonformen Umsetzung des Cookie-Opt-ins empfehle ich dir das kostenpflichtige Plugin DSGVO Pixelmate*. 


*Affiliate-Link

Sina

Bloggerin und Autorin

Ich helfe Menschen mit Blog Wings, auf ihre Stärken zu vertrauen, kreativ zu sein und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen.


Weitere spannende Magazin-Artikel

Nach oben