DSGVO

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Kostenloser Bonus: Die 20 wichtigsten Blog-Begriffe, die Blogger unbedingt kennen sollten!

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Haftungsausschluss: Wir geben stets alles, um dich mit den besten Informationen zu versorgen. Trotzdem möchten wir darauf hinweisen, dass wir keine Juristen sind und deshalb keine Haftung für unsere Inhalte übernehmen.

Einen umfangreichen Guide zu den praktischen Anpassungen, die die DSGVO mit sich bringt, findest du hier bei uns: DSGVO für Blogger leicht gemacht: Guide, Checkliste & wichtige Links

1. Was bedeutet DSGVO?

„DSGVO“ bedeutet Datenschutzgrundverordnung.

Um dem Schreckgespenst mal ein wenig seinen Schrecken zu nehmen: Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass der Datenschutz neu geregelt wird.

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2. Was ist die DSGVO?

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht die verschiedenen Gesetzgebungen der Länder innerhalb der EU.

Sie schafft Einheitlichkeit, Einklagbarkeit – aber nicht unbedingt Übersichtlichkeit. Denn tatsächlich kam für viele Blogbetreiber die DSGVO als Bürokratiemonster dahergelaufen. 

Wir wollen dir mit diesem Lexikoneintrag unter die Arme greifen, damit du vor allem die Vorteile der DSGVO siehst.

Hier findest du unseren Guide zum Thema Recht für Blogger.

3. Warum gibt es die DSGVO?

Datenschutz – früher war das ein Punkt, der vor allem Ämter, Ärzte und Behörden innerhalb eines Landes betroffen hat.

Doch dann kam das Internet und mit ihm eine Vernetzung von Daten, die transferiert, getauscht und aufgezeichnet werden - und zwar weltweit. Ländergrenzen spielten dabei keine Rolle mehr.

Das Problem: Vor der DSGVO hatten alle Länder unterschiedliche Datenschutzgesetze. Das hat zu Lücken innerhalb des Netzes geführt, Daten wurden entwendet und verkauft. Die Leidtragenden waren dabei immer die Nutzer, also auch du.

Besonders große Firmen haben mit den Daten der Nutzer riesige Gewinne gemacht – ohne, dass du als Inhaber der Daten bestimmen konntest, was du preisgeben möchtest und was nicht. Du wurdest getrackt und analysiert, oft sogar ohne Hinweis.

Mit der DSGVO wird das nun strenger und das Netz der lückenhaften Gesetzgebung engmaschiger, da die Datenschutzgesetze innerhalb der EU nun einheitlich sind.

Das bedeutet: Was in Deutschland gilt, gilt auch in Italien, in Österreich, in Dänemark usw.

4. Welche Vorteile hat die DSGVO?

Eins vorweg: die EU will dir nichts Böses. Ganz im Gegenteil. Sie will deine Rechte vor Großkonzernen wie Amazon oder Google schützen. Denn Daten sind heutzutage eine wichtige Währung, mit der sich viel Geld generieren lässt.

Die DSGVO ermöglicht es jedem Internetnutzer, Auskunft über seine Datenspeicherung zu bekommen und diese zu untersagen.

Das bedeutet für deinen Blog: Spiele von Anfang an mit offenen Karten! Berichte deinen Seitenbesuchern ganz offen, welche Webtools du nutzt, welche Daten du aufzeichnest – und kläre auf, wie Nutzer widersprechen können, die das nicht wollen. 

Das schafft einen riesigen Vorteil: du bleibst als Blogbetreiber transparent, stärkst deine Glaubwürdigkeit und damit auch das Verhältnis zu deinen Besuchern.

Du fragst dich, auf was du alles achten musst? In unseren Online-Kursen haben wir konkrete Tipps, Anleitungen und Checklisten zur DSGVO integriert. Wenn du diese Tipps anwendest, bist du auf der sicheren Seite. Damit erfüllst du alle Anforderungen der DSGVO und vermeidest, dass du kostspielig und zeitraubend abgemahnt wirst. 

5. Sind Blogs von der DSGVO betroffen?

Ja. Denn nicht nur bei Online-Shops oder in sozialen Medien werden persönliche Daten gespeichert. Hier werden bei Blogs Daten gespeichert und / oder übertragen:

Zudem benutzen viele Blogger Tools wie Google Analytics oder Google AdWords, um die Reichweite ihrer Angebote zu messen und zu erhöhen. Auch Plugins von Facebook oder Gravatar arbeiten mit personenbezogenen Daten.

Wenn du deinen Blog also etwas professioneller und mit den oben genannten Elementen betreiben willst, wirst du von der DSGVO betroffen sein.

Einen umfangreichen Guide zu den praktischen Anpassungen, die die DSGVO mit sich bringt, findest du hier bei uns: DSGVO für Blogger leicht gemacht: Guide, Checkliste & wichtige Links

6. DSGVO: Rechte und Pflichten von WordPress-Blogs

In unserem weiterführenden Online-Kurs "Blog Ausbau" haben wir zusammengetragen, welche Rechte deiner Seitenbesucher haben und was das genau für dich als Blog-Betreiber heißt.

Ein Beispiel:

Recht auf transparente Information

Alle Informationen in Bezug auf die Datenverarbeitung müssen präzise, transparent, verständlich und leicht zugänglich zur Verfügung gestellt werden. (Art. 12 DSVGO)

Das bedeutet für dich: Deine Datenschutzerklärung muss korrekt ausgearbeitet und über die ganze Webseite verfügbar sein.

Weitere Rechte

  • Recht auf Auskunft: Jeder darf einsehen, was gespeichert wird.
  • Recht auf Datenübertragbarkeit: Die Daten müssen so organisiert sein, dass du sie lesbar verschicken könntest. Ein Plugin, dass dir das erleichtert, ist: https://wordpress.org/plugins/shapepress-dsgvo/
  • Recht auf Berichtigung: Findet ein Besucher einen Fehler in seinen Daten, muss dieser berichtigt werden.
  • Recht auf Löschung: Sobald der Besucher das wünscht, müssen die Daten gelöscht werden.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung: Es muss die Option geben, bestimmten Datenspeicherungen zu widersprechen.              
  • Recht auf Widerspruch: Es muss die Option geben, gänzlich zu widersprechen; das sogenannte Opt-Out.

Zusammenfassung

Nimm das Thema DSGVO in jedem Falle ernst! Es geht uns alle etwas an - sowohl als Seitenbetreiber als auch als Besucher. 

Anfangen solltest du am besten mit einer ordentlichen Datenschutzerklärung. Diese kannst du in einem Datenschutz-Generator erstellen.

Weiterführende Links

Sina

Bloggerin und Autorin

Ich helfe Menschen mit Blog Wings, auf ihre Stärken zu vertrauen, kreativ zu sein und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen.


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