Wie wird man Blogger? 10 Insidertipps für den STart

Sina - Autorin bei Ferndurst, Soulflake und Blog Wings

von Sina Wendt​​​​

Ich helfe Menschen mit Blog Wings, auf ihre Stärken zu vertrauen, kreativ zu sein und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen. Mehr über uns.

Lesezeit: 5 Minuten

Du hast Lust, dich selbst zu verwirklichen, deinen Ideen Ausdruck zu verleihen und damit erfolgreich zu werden? Du fragst dich: „Wie wird man Blogger?“ Wir verraten dir die besten Tricks - aus eigener Erfahrung.

Reise, Mode, Familie, Bücher, … Mittlerweile gibt es wohl kaum ein Thema, zu dem kein Blog im Internet existiert. „Da kann ich ja jetzt schon einpacken“, denkst du? NIEMALS.

Auch neu gegründete Blogs können innerhalb eines Jahres erfolgreich werden. Denn die Popularität von Blogs steigt rasant - und längst haben auch Unternehmen erkannt, dass es sich lohnt in diese Form der Medien zu investieren.

Wie wird man Blogger?

Trotzdem wird nicht jeder, der einen Blog eröffnet, automatisch erfolgreich. Doch jeder könnte es!

Ich möchte dir heute eine Antwort auf die Frage: „Wie wird man Blogger?“ geben und hoffe, dir damit helfen zu können, deinen eigenen Weg zu gehen. Denn eins kann ich verraten: Es macht unglaublich viel Spaß!! Und das ist schon die halbe Miete:

Tipp 1: Hab Bock - ohne Kompromisse

Als ich damals die Idee zu Ferndurst hatte, wollte ich in erster Linie gar kein Blogger werden, sondern vor allem meine Reise-Insidertipps an andere Menschen weitergeben – und meiner Liebe zum Schreiben eine Plattform geben. Ich erzählte meine Freundin Elisa davon und sie war sofort mit im Boot.

Gemeinsam fingen wir an zu tüfteln, ließen uns Zeit, verzweifelten ab und an über der Technik, aber gaben niemals auf. Und das ist meiner Meinung nach die Basis von allem: Du musst es wollen!

Und dann bin ich mir sicher, dass du das schaffst.

Damit du nicht an der Technik verzweifelst, geben wir dir in unserem E-Book „Blog erstellen leicht gemacht“ Schritt-für-Schritt-Anleitungen für das Aufsetzen deines Blogs, inkl. Screenshots und praktischen Beispielen.

Tipp 2: Hab keine Angst

„Glaube nicht an alles, was du denkst. Gedanken sind wirklich nur dies – Gedanken.“ (Allan Lokos, Meditationsexperte)

Tipp 3: Jetzt anfangen!

Was du heute kannst besorgen, … Du weißt, worauf ich hinaus will. Aber es ist wirklich so. Denn nichts ist anstrengender als die Aufgabe, mit der niemals begonnen wird. Und vom Hin- und Herüberlegen wirst du nie herausfinden, ob du nicht Blogger werden kannst. 

Tipp 4: Finde ein Thema, das dir Spaß macht

Dein Thema ist das Herzstück deines Blogs. Doch zugegeben, ein einzigartiges Thema zu finden, ist mittlerweile ziemlich schwierig. Die gute Nachricht: Es muss gar nicht einzigartig sein. Was deinen Blog einzigartig macht, bist nämlich du!

Versuche deshalb in erster Linie vor allem auf dich selbst zu hören: Was ist deine Leidenschaft? Was möchtest du gern mit anderen teilen? Was inspiriert dich?

Sammel deine Ideen und fokussiere dich auf eine Richtung. Je stärker du dich dabei auf einige wenige Themen konzentrierst, desto besser.

Natürlich kannst du dich immer an anderen Bloggern orientieren, doch solltest du dich niemals unter Druck setzen, etwas 1:1 nachmachen o. ä.

Finde deinen Stil und bleib dir treu! Am Ende ist es das, was dich von anderen Bloggern unterscheidet.

Benötigst du Unterstützung bei der Erstellung deines Blogs?

Dann ist unser E-Book "Blog erstellen leicht gemacht" genau das Richtige für dich!

Tipp 5: Wie wird man Blogger? Mit WordPress!

Wir kennen keinen Blogger, der nicht mit WordPress arbeitet - ein grandioses Redaktionssystem, mit dem du deinen Blog erstellen und Beiträge veröffentlichen kannst. Das Beste: Das Tool ist umsonst: www.wordpress.com

In unserem E-Book geben wir dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deinen Blog mit WordPress aufsetzt, wie du tolle Funktionen und Extras installierst und worauf du achten solltest. Hol dir jetzt unsere kostenlose Leseprobe und schau mal rein, ob dir unser Wissen und unserer Erfahrungen auch weiterhelfen können.

Tipp 6: Wähle ein gute nutzbares Design

WordPress bietet viele kostenlose Themes an (so wird das Grundgerüst deines Blogs genannt, das Design und Funktionen vorgibt). Diese kannst du ohne zu programmieren, auf deinem Blog aktivieren – und deine Artikel erscheinen in einem schönen Gewand.

Bei der Auswahl des Themes solltest du vor allem auf eine gute Lesbarkeit deiner Artikel achten (Desktop wie mobile Ansicht).

Die Theme-Bibliothek in WordPress:

Wordpress Design - Theme suchen

Heißer Tipp: Versucht euch in punkto Design immer auf das große Ganze zu konzentrieren! Am Anfang habe ich das leider nicht getan und bin zu perfektionistisch an das Projekt herangegangen. Das hat mich viele Nerven gekostet. Ich wollte, dass dieses kleine Fitzelchen rechtsbündig ist, dass hier bitte ein Strich erscheint, diese Farbe anders aussieht, das Bild größer dargestellt wird …

Ihr merkt: Ich hing mich an Kleinigkeiten auf.

Das mache ich nun nicht mehr. Was übrigens nicht heißt, dass ich mit drei Klicks ein tolles Design erschaffe. Jedes Theme funktioniert anders und man braucht etwas Zeit und Geduld, sich mit den Funktionen vertraut zu machen. (Und trotzdem gibt es Grundkniffe, die wir dir in unserem E-Book zeigen.)

Gerade beim Design ist es also sehr wichtig, auszuprobieren, zu verwerfen und auch einen Punkt zu machen, wenn mach nicht weiterkommt.

Manchmal ist die Lösung am nächsten Tag ganz klar, oder es funktioniert einfach nicht exakt so, wie man sich das vorstelle. Und dann ist das auch ok – denn der Blog selbst ist sicherlich schon sehr schön!

Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir so einige Selbstzweifel erspart. 

Tipp 7: Weichweite aufbauen!

Um ein Blogger zu werden, brauchst du vor allem eins: Leser. Und die kommen leider nicht einfach so auf deinen Blog. Ganz gleich, wie toll deine Inhalte sind.

Doch es gibt Lösungen:

1. GoogleDie erste und mächtigste Schraube, an der du drehen kannst, ist Google. Optimiere einige deiner Texte so, dass sie auf Bedürfnisse und Fragen deiner Leserschaft eingehen, ihnen ganz konkret weiterhelfen und so bei Google gefunden werden können.

Im E-Book geben wir dir einen SEO-Grundkurs.

2. Social Media: Die zweite Schraube ist Social Media. Im Grunde ist das nicht nur eine Schraube, sondern ein Konglomerat aus Schräubchen. Ob Instagram, Facebook, Pinterest oder Twitter – wähle die Plattformen, die du gern bespielen würdest und probier dich aus.

Du kannst schauen, wie andere Blogger sich auf den Kanälen präsentieren, welche Kniffe sie nutzen, wie sie die Info-Felder auf ihren Seiten befüllen etc.

Am Ende ist es auch hier wichtig, dass du deinen eigenen Ton und deine eigene Bildsprache entwickelst, um dich von anderen zu unterscheiden und vor allem langfristig Spaß zu haben. Wer versucht, jemand anders zu sein, der wird ganz schnell keine Lust mehr haben, und leider auch kein Blogger werden.

Integriere die Social Kanäle auf deinem Blog:

  • Im Header als Buttons
  • In der Sidebar als Buttons und/oder z. B. in Form einer Facebook-Like Box, einem Instagram- oder Twitter-Feed etc.
  • Nutze Sharing Buttons unter den Artikeln
  • Überlege, ob ein Facebook-Pop-Up etwas für dich wäre

Zum Thema, wie viel man posten sollteHier gibt es keine 1:1 Regel. Es gibt Blogger, die jeden Tag posten, auf allen Kanälen unterwegs sind und sehr viel Zeit investieren (=mehrere Stunden pro Tag).

Ich selbst bin leider eher Social Media scheu und muss mich manchmal regelrecht dazu motivieren. Deshalb veröffentlichte ich auf Instagram und Facebook ca. 1x die Woche etwas, manchmal auch öfter. Twitter vergesse ich ab und zu und bei Pinterest starte ich alle paar Monate eine Offensive und erstelle an einem Tag viele neue Pinnwände.

Fakt ist: Je mehr Zeit man in den Blog und auch in die Social Media Kanäle investiert, sie professionalisiert, auf die Leser eingeht, ausprobiert, verwirft und weitermacht, desto erfolgreicher wird man werden.

Doch auch ich konnte ohne intensivste Social Media Arbeit einen großen Blog aufbauen. Das soll dich natürlich nicht davon abhalten, hier Arbeit reinzustecken. Ich will nur sagen: Verbieg dich nicht und hör auf dein Gefühl.

3. Newsletter: E-Mail wird immer wichtiger. Natürlich löscht fast jeder von uns die tausenden Newsletter und Angebots-E-Mails von Unternehmen. ABER: Blogger sind in erster Linie keine Unternehmen, sondern haben tolle, persönliche Geschichten zu erzählen. Wenn du also überlegst, einen Newsletter zu nutzen, teile hier vor allem Infos mit deinen Lesern, die so noch nicht auf deinen Kanälen veröffentlicht wurden.

Tipp für einen Newsletter-Anbieter: Mailchimp*

Tipp 8: Nutze die Bloggergemeinschaft

Am Anfang liegt es nah, zu denken, all die anderen Blogger seien Konkurrenten. Doch das sind sie nicht. In der Blogosphäre herrscht meist ein intensives Zusammengehörigkeitsgefühl und es kann wunderbar sein, Herzenskollegen zu finden, sich mit ihnen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Kommentiere, like und teile deshalb Beiträge von deinen Lieblingsblogs – dadurch werden auch deren Leser auf dich aufmerksam und du tust deinen Lieblingsbloggern etwas Gutes. Win-Win!

Um am Anfang etwas bekannter zu werden, könntest du dir auch überlegen ein so genanntes Round-Up zu initiieren und Blogger nach ihren Tipps zu einem bestimmten Thema zu befragen. Konzentriere dich dabei vor allem auf neue Blogs bzw. Blogs mit einer nicht so großen Reichweite.

Die Blogger teilen meistens den Beitrag auf ihren Social Media Kanälen, wodurch du Reichweite erhältst.

Beispiel bei Ferndurst: http://ferndurst.de/schoene-reiseziele-im-sommer-blogger-tipps/

Manchmal ist es auch möglich, gegenseitig Gastbeiträge zu schreiben. Vielleicht mailst du einen Blog, den du toll findest, einmal an und fragst, ob sie einen Beitrag zu deinem Spezial-Thema gebrauchen könnten.

Gastbeitrag von mir auf Indojunkie: https://indojunkie.com/nusa-lembongan/

Stichwort Links: Damit Google deine Seite und Beiträge als beliebt einstuft, können so genannte Backlinks sehr helfen. Das sind Links auf anderen Seiten, die zu dir führen. Mit den oben genannten Tipps kommst du hier schon weiter. Meist erhältst du aber automatisch Backlinks, wenn deine Inhalte toll sind und jemand gern auf dich verweist. Natürlich musst du dafür erst einmal im Netz gefunden werden, wo wir wieder bei SEO, Social Media und Blogger-Beziehungen sind. 😉

Tipp 9: Liebe deine Leser

Ich weiß noch, wie mein Herz höher schlug, als ich die ersten Kommentare und E-Mails von Lesern erhielt. Denn ganz ehrlich: Für die Menschen da draußen machen wir das ja auch.

Nimm dir für jeden Leser Zeit, beantworte Fragen und Kommentare und gehe auf konstruktive Kritik ein. Die Betonung liegt auf konstruktiv: Manchmal gibt es pöbelnde Menschen, die fiese, realitätsferne Sprüche auf deinen Seiten hinterlassen. Hier gilt: Don´t feed the trolls. Geht der Text unter die Gürtellinie kannst du ihn löschen, ansonsten stell ihn online, aber lass dich nicht provozieren. Stay cool!

Tipp 10: Stelle das Geld nicht in den Vordergrund

Ja, mit dem Bloggen kann man Geld verdienen. Wenn man Zeit investiert, am Ball bleibt, auf seine Leser eingeht und sich stets weiterentwickelt ...

Doch setze niemals die Einnahmen an erste Stelle, sonst wirst du den Spaß verlieren oder aufgeben, bevor du richtig angefangen hast.

Wenn du mit Leidenschaft deine Träume verwirklichst, einen guten Blog erstellt und auf ihm tolle Beiträge veröffentlichst, die deine Leser und Google begeistern, werden die Kooperationsanfragen irgendwann von allein kommen. So war es auch bei uns!

Es dauert meist ein knappes halbes Jahr bis sich deine Leserzahlen stark entwickeln, bis dahin: Nutze die Zeit und investiere in deine Ideen! Das wird großartig, da bin ich mir sicher.

Und wenn deine Leserzahlen steigen, könntest du Folgendes ausprobieren, um erste Einnahmen zu generieren:

  • Affiliate Marketing nutzen (z. B. DKB, Amazon, Agoda o. ä.)
  • Anzeigen schalten (z. B. Goolge AdSense)
  • Kooperationen eingehen (mit ausgewählten Partnern oder via Blogger-Netzwerke wie Blogfoster)


*Dieser Links ist ein Affiliate-Link

Sina - Autorin bei Ferndurst, Soulflake und Blog Wings

Autorin

SINA WENDT

Co-Founder bei Blog Wings und Gründerin des Reiseblogs Ferndurst - einem der am meisten geklickten Reiseblogs Deutschlands - und von Soulflake

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Dann ist unser E-Book "Blog erstellen leicht gemacht" genau das Richtige für dich!