Alles Wissenswerte über

Pingback & Trackback

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1. Was ist ein Pingback?

Ein Pingback ist eine automatische Benachrichtigung, die du erhältst, wenn dein WordPress-Blog oder einzelne Artikel daraus auf einem anderen Blog verlinkt werden.

Nehmen wir an, dass wir bei meinem Blog Ferndurst einen neuen WordPress Beitrag schreiben und dabei an passender Stelle mittels eines Links auf einen anderen Reiseblogs verweisen. Sobald der Ferndurst-Artikel veröffentlicht wird, wird der verlinkte Reiseblog sofort durch einen Pingback darüber informiert (also "angepingt"). 

Nun kann der Blogger diesen Artikel direkt einsehen, gegebenenfalls kommentieren und gleichzeitig auf seinem eigenen Blog auf die Verlinkung auf Ferndurst hinweisen.

2. Was ist Unterschied zwischen Ping- & Trackback?

Pingbacks und Trackbacks haben im Grunde dieselbe Funktion, indem sie die Autoren von Posts darüber informieren, sobald sie auf anderen Blogs erwähnt werden. Es gibt jedoch einen gravierenden Unterschied:

Pingbacks sind automatische Benachrichtigungen an WordPress Seiten. Trackbacks sind manuelle Benachrichtigungen an Nicht-WordPress-Webseiten.

Das heißt: Mithilfe von Trackbacks können Blogger andere Blogger, die nicht WordPress als Content-Management-System nutzen, über eine Verlinkung informieren.

Dabei können Trackbacks nur von WordPress Beiträgen, aber nicht von WordPress Seiten versendet werden.

3. Wie stellst du Ping- und Trackbacks in WordPress ein?

Um einzustellen, dass du Pingbacks versenden möchtest, setze in WordPress unter "Einstellungen > Diskussion" das obere Häkchen bei "Versuchen, jedes in Beiträgen verlinkte Weblog zu benachrichtigen":

pingbacks versenden in wordpress einstellen

Um Ping- und Trackbacks zu erhalten, setze an gleicher Stelle bei "Link-Benachrichtigungen von anderen Blogs (Pingbacks und Trackbacks) zu neuen Beiträgen ermöglichen":

pingbacks und trackbacks erhalten in wordpress einstellen

4. Wie versendest du einen Trackback?

Um einen Trackback zu versenden, gehst du folgendermaßen vor:

  1. Navigiere zu dem Beitrag in dem Nicht-WordPress-Blog, den du verlinken und benachrichtigen möchtest.
  2. Scrolle zum Kommentarfeld des Beitrags.
  3. Klicke mit einem Rechtsklick auf "Trackback URL" und kopiere die Link-Adresse.
  4. Gehe zurück zu deinem WordPress Beitrag, in dem du den Nicht-WordPress-Blog verlinkst.
  5. Füge den Link in das Trackback-Modul unter dem Editor ein:
trackback senden in wordpress

Der Trackback wird versendet, wenn du den Beitrag veröffentlichst.

Solltest du das Fenster zum Senden des Trackbacks nicht sehen, musst du es womöglich erst aktivieren. Klicke dazu oben rechts im WordPress Editor des Beitrags, den du erstellst, auf "Ansicht anpassen" und hake danach "Trackbacks senden" an. Danach erscheint das Fenster unter dem WordPress Editor:

trackbacks im wordpress editor aktivieren

5. Welche Vorteile bieten Ping- und Trackbacks?

Du erfährst Dank Ping- und Trackbacks stets, wenn ein Blog dich verlinkt - und andere Blogs ebenso, wenn du sie verlinkst. 

Beide WordPress-Funktionen erleichtern so die Vernetzung zwischen Bloggern und ermöglichen es, dass sie sich untereinander zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

Aus SEO-(Suchmaschinenoptimierungs)-Sicht gelten die so reziproken Links, die durch Ping- und Trackbacks in den Kommentarfeldern beider Blogs entstehen, als weniger nützlich. "Normale", einseitige Backlinks sind weitaus relevanter. 

Dennoch stellen sie auch als Nofollow-Links SEO-relevante Verweise da, die Reputation und Vertrauen schaffen können.

Aber Achtung: Wird das Kommentieren und reziproke, also gegenseitige, Verlinken in den Kommentaren zu exzessiv betrieben, kann dies von Google als Spam bewertet werden (mehr über reziprokes Verlinken hier bei MOZ).

6. Welche Nachteile bieten Ping- und Trackbacks?

Trackbacks können von Spammern missbraucht werden, um Suchmaschinen-relevante Backlinks und Traffic für ihre Webseiten zu generieren. Installiere daher unbedingt ein Antispam Plugin wie Antispam Bee von pluginkollektiv oder Anti-Spam von webvitality auf deinem Blog bzw. deiner WordPress Webseite. Beide sind kostenlos.

7. Pingbacks an dich selbst stoppen

Je nach Einstellungen kann es dazu kommen, dass du selbst Pingbacks erhältst, wenn du interne Links, also Verlinkungen auf deine eigenen Beiträge und Seiten, setzt. Diese sogenannten Self-Pings können ziemlich nervig sein. 

Um sie auszustellen und trotzdem noch Pingbacks zu versenden und von anderen Blogs zu erhalten, kannst du deine internen Links anders setzen:

Statt absoluten Links, wie z. B. http://blog-wings.de/blog-lexikon/ setzt du dabei einfach relative Links, wie /blog-lexikon/ (ohne Domain).

Falls der visuelle Editor den Link wieder zu einer absoluten, vollständigen URL formt, kannst du den Text Editor benutzen, um den Link anzupassen und als relativen Link zu hinterlegen.

Zusammenfassung

Wie du siehst, sind Pinbacks und Trackbacks ein nützliches Tool für die Vernetzung von Blogs. Meines Erachtens nach überwiegen die Vorteile deutlich, wenn man ein Antispam Plugin installiert hat und nicht zu exzessiv in anderen Blogs kommentiert. 

Weitere spannenden Informationen zum Thema Pingback

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Sina - Autorin bei Ferndurst, Soulflake und Blog Wings

Autorin

SINA WENDT

Co-Founder bei Blog Wings und Gründerin des Reiseblogs Ferndurst - einem der am meisten geklickten Reiseblogs Deutschlands. Seit neustem bloggt sie auch auf Soulflake über die Freiheit, wir selbst zu sein. 

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