Alles Wissenswerte über 

Footer

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1. Was ist ein Footer?

Der untere Bereich einer Internetseite oder eines Blogs wird als Footer bezeichnet (auch "Fußzeile" genannt).

Damit ist der Footer das Gegenstück zum Header, der sich am oberen Ende einer Webseite befindet. 

Zwischen Header und Footer liegt der Content (Body), also der Hauptteil der Seite.

wordpress footer schema

2. Welche Elemente kann der Footer beinhalten?

Jeder Webseitenbetreiber oder Blogger ist in der Gestaltung des Footers im Prinzip frei. 

Über die Jahre haben wir uns als Nutzer jedoch daran gewöhnt, bestimmte Elemente im Footer vorzufinden, z. B. das Impressum oder eine Kontaktadresse. Warum genau das wichtig sein kann, erfährst du im nächsten Kapitel dieses Artikels weiter unten.

Je nach Theme kann der Footer entweder als einfaches Menü oder als eine Reihe von Widgets in Spalten angelegt werden. 

Auf diesem Bild siehst du den Footer von Sinas Blog Ferndurst, in dem der Footer aus fünf Spalten (Widgets) besteht, die ganz unterschiedlich bestückt werden können:

wordpress footer beispiel ferndurst

Wenn dein WordPress-Theme dir die Möglichkeit bietet, deinen Footer über Widgets zu befüllen, kannst du meist folgende Elemente nutzen:

  • Menü
  • Logo
  • Blogbeschreibung
  • Kontaktdaten, darunter auch Social Media-Links und Newsletter
  • Rechtliche Daten, wie Impressum, Datenschutz etc.
  • Mediadaten
  • Copyright und Theme-Informationen (z.B. „Powered by Wordpress, Theme von Elmastudio“)
  • Individuelle Informationen und Texte (wie hier die Blogbeschreibung)
  • Neue Beiträge
  • Tag-Wolke

Falls du noch nach Inspiration für das Befüllen deines Footers suchst, empfehlen wir dir diesen Artikel.

Welche Elemente du einbauen solltest, hängt letztlich von deinen persönlichen Zielsetzungen ab. Was möchtest du hier präsentieren?

3. Welche Bedeutung hat der Footer?

Auch wenn sie erst am Fuß der Webseite auftauchen, Footer werden gesehen! Eine Studie analysierte 25 Millionen Sitzungen und fand heraus, dass Besucher durchaus gewillt sind, zu scrollen. Über 30% scrollen tiefer als 1.500 Pixel, also gut über einen halben Meter tief.

Der Footer bietet Platz für Informationen, die nicht im Zentrum der Seite stehen, aber trotzdem konstant dort stattfinden sollen oder müssen (Impressum und Datenschutz z. B.). 

Zalandos Footer ist ebenfalls ein gutes Beispiel für die Rolle des Footers. Er enthält Informationen zu Hilfethemen, Versand- und Zahlungsdaten etc. Sie würden an anderer Stelle entweder den Fokus vom Einkauf ablenken oder unauffindbar untergehen:

footer beispiel zalando

Doch die Fußzeile ist mehr als nur eine Art Abstellgleis. Sie ist auch eine Chance,

4. Wie legst du in WordPress einen Footer an?

Es gibt zwei gängige Möglichkeiten, den Footer zu bestücken:

a) als einfaches Menü 

b) mit Widgets

Welche dir zur Verfügung steht, hängt von deinem WordPress Theme ab. Um herauszufinden, welche Variante für dein Theme gilt, musst du einen Blick in deinen Customizer werfen. Du findest ihn im WordPress-Backend im Menü links unter "Design > Customizer".

Ab nun variieren die Einstellungsmöglichkeiten von Theme zu Theme. Manche zeigen einen eigenen Reiter für den Footer, bei anderen Themes findest du ihn unter "Theme Optionen" oder auch unter "Menüs". 

Wenn du keine Anpassungsmöglichkeit für den Footer findest oder nur unter "Menü" fündig wirst, kann dein Theme aller Voraussicht nach nur ein Menü im Footer darstellen. 

In der Folge zeigen wir dir, wie du welche Footer-Variante anlegst:

a) der Footer als Menü

Wenn der Footer nur als Menü angelegt werden kann, sind deine Gestaltungsmöglichkeiten limitiert. In diesem Fall solltest du Seiten wie das Impressum, Datenschutz und Kontakt dort verankern.

1. Das Menü mit Seiten bestücken

Wohlmöglich bringt dein Theme bereits ein Footer-Menü mit, das lediglich mit Seiten bestückt werden will. Um das herauszufinden, klicke unter "Designs > Menü" auf das Dropdown Menü neben "Wähle ein Menü zum Bearbeiten"Wird es dort aufgelistet, kannst du es "Auswählen":

wordpress menü auswählen

Falls kein Footer-Menü vorgegeben ist, kannst du es auch selbst kreieren. Dazu klickst du einfach rechts auf "erstelle ein neues Menü":

wordpress menü anlegen

Nun gibst du dem neuen Menü den Namen "Footer" und klickst auf "Menü erstellen".

wordpress footer menü erstellen

Danach kannst du Seiten, Beiträge, individuelle Links und Kategorien zum Menü hinzufügen. Hake die erstellten Seiten, die du dem Footer zuordnen willst, an und klicke dann auf "Zum Menü hinzufügen".

Danach kannst du die hinzugefügten Elemente via Drag und Drop sortieren. Klicke dann auf "Menü speichern":

seiten zu wordpress menü hinzufügen

2. Das Menü als Footer Menü platzieren

Nun kannst du entweder direkt in den unten angezeigten "Menü-Einstellungen" die Position des Footers auswählen, oder du klickst oben auf "Positionen verwalten" und weist dem Footer Menü unter "Position im Theme" das zuvor erstellte Footer Menü zu.

Klicke dann auf "Änderungen übernehmen". 

Nachdem du deinen Cache geleert hast, sollte das Footer Menü nun am Ende deiner Webseite erscheinen. 

b) der Footer mit Widgets

Je nach Theme gibt es auch hier unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten. Manche Themes lassen dich im Customizer direkt Widgets zum Footer hinzufügen:

widgets im customizer zum footer hinzufügen

Andere Themes bieten im Customizer nur die Möglichkeit, die Anzahl der Spalten im Footer zu definieren:

wordpress customizer footer spalten widgets einstellen

Wie viele Spalten du im Footer anlegen kannst, ist von deinem Theme abhängig. In den meisten Themes können mittlerweile bis zu fünf Spalten als Widget-Bereiche angelegt werden.

Die Befüllung dieser Footer-Spalten mit Widgets findet dann unter "Design > Widgets" statt.

Im Widget-Menü rechts findest du die einzelnen Footer-Bereiche, die du mit unterschiedlichen Widgets bestücken kannst:

footer widgets ferndurst

Anschließend kannst du die einzelnen Widgets mit Inhalten füllen.

Links, kurze Texte oder auch eine Instagram-Slideshow: probier aus, sei kreativ – aber vergiss nicht: Rechtliche und Kontaktinformationen suchen deine Seitenbesucher im Footer am ehesten.

Weitere spannende Infos zum Footer

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Autor

BENNET POLENZ

Co-Founder bei Blog Wings und Online Marketing Stratege. Hat bereits Marken wie BRAVO, Cosmopolitan, InTouch und Wunderweib zu mehr Wachstum verholfen.

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