Blog erstellen in 11 Schritten - Ohne Programmieren

von Bennet Polenz

Ich helfe Menschen mit Blog Wings, ihre Geschichte neu zu schreiben und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen. Mehr über uns.

Blog erstellen leicht gemacht. Wir zeigen dir, wie du in 11 großen Schritten, deinen eigenen Blog aufsetzt. Einfach verständlich und ohne Programmieren. 

Dieses Tutorial begleitet dich von deinen ersten Gedanken und konzeptionellen Ideen bis zur Veröffentlichung deines Blogs. Wir arbeiten uns gemeinsam durch Konzept, Technik, Design und Inhalte – ohne programmieren.

Warum du jetzt einen eigenen Blog erstellen solltest

Das eigene Ding machen, finanziell unabhängig sein, für die eigene Sache einstehen und von überall auf der Welt arbeiten – wer träumt nicht davon? Genau das ist es, was ein Blog dir ermöglichen kann.

Blogs sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken

Permanent sind wir online, unser Leben wird immer vernetzter.

Allein in Deutschland ist die Zahl der Onlinenutzer/-innen im Jahr 2016 auf insgesamt 58 Millionen gestiegen.

83,8% sind online

Das entspricht einem Anteil von 83,8 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. Quelle

Insgesamt 41 Prozent der Nutzungszeit entfallen dabei auf Mediennutzung und Informationssuche im Internet, zu der auch das Besuchen von Blogs zählen dürfte. Quelle

41 %
Nutzung

Die beliebteste Blog Software ist dabei WordPress. Laut eigenen Angaben von WordPress, werden 28 Prozent aller Websites weltweit mit der Software betrieben. Quelle

28 % Aller Websites

Nicht alle Websites davon sind Blogs, doch diese Zahlen geben einem ein ungefähres Gefühl für den Stellenwert von Blogs in unserem Online-Nutzungsverhalten.

Wie viele Blogs es im deutschsprachigen Raum gibt, lässt sich nur schwer sagen. Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Zahl zwischen 50.000 und 100.000 Blogs beläuft. Quelle

Was unterscheidet einen Blog von einer "herkömmlichen Webseite"?

Blogs sind gerade deshalb so beliebt, weil sich hinter ihnen real existierende Personen verbergen. Sie sind authentisch und lassen uns an ihrem Leben Teil haben - anders als profitorientierte Unternehmen, die mehr oder weniger anonym mit uns kommunizieren und letztlich nur eines wollen: unser Geld.

Blogs haben riesige Reichweiten und wachsen

Schau dir nur mal den von WordPress.com veröffentlichten Traffic an, den Blogs global generieren. Er wächst stetig und lag im Juli 2017 bei sagenhaften 22.287.828.119 Seitenaufrufen. Quelle

entwicklung wordpress traffic bis juli 2017

Bildquelle: wordpress.com

Hol dir dein Stück vom Kuchen! Wir leben in einer immer digitaleren Welt, in der die Zahlen, die du oben gesehen hast, immer weiter wachsen werden.

Ein Blog gibt dir die Möglichkeit, deiner Leidenschaft eine Öffentlichkeit zu geben.

Verbinde dich mithilfe deines Blogs mit Menschen, die deine Interessen teilen und lerne andere Leute kennen, die genauso ticken wie du.

Und wer weiß, wenn es richtig gut läuft, hast du sogar die Chance, so wie wir, professionell zu bloggen und dein Hobby zum Beruf zu machen.

Und wenn das nicht klappen sollte, hast du zumindest riesiges Online-Know-how aufbauen können, das dich beruflich und privat weiterbringt.

Das benötigst du, um einen Blog zu erstellen

  • Beliebig viel Zeit (mindestens einige Stunden)
  • weniger als 5 Euro im Monat für die Webseite (das sind zwei Kaffee)
  • einen PC und Internet
  • Leidenschaft für ein Thema
  • Motivation, Ausdauer, Geduld

Los geht’s! Wir arbeiten nun gemeinsam an deinem Blog!

Benötigst du Unterstützung bei der Erstellung deines Blogs?

Dann ist unser E-Book "Blog erstellen leicht gemacht" genau das Richtige für dich!

1. Vorüberlegung und Themenfindung

Bevor wir wirklich praktisch in die Arbeit an deinem Blog einsteigen, ist es ratsam, sich einige inhaltliche und konzeptionelle Fragen zu stellen. Die Beantwortung wird dir helfen, deinem Blog einen klaren inhaltlichen Rahmen zu geben und Inhalte zu erstellen, die deine Besucher lieben.

Selbst wenn du bereits wissen solltest, worüber und für wen genau du schreibst, kannst du dir einige Minuten nehmen, um über die Fragen nachzudenken.

Wichtige Fragen bevor du deinen Blog erstellst

  • Was ist dein Ziel mit deinem Blog?
  • Worüber möchtest du auf deinem Blog schreiben?
  • Was möchtest du anderen Menschen durch deine Inhalte mitgeben?
  • Wie sieht deine potenzielle Leserschaft (Zielgruppe) aus?
  • Was interessiert deine künftigen Leser?

Schreibe die Antworten auf diese Fragen auf und verinnerliche sie. Sie werden dich über die kommenden Tage, Wochen und Monate begleiten.

2. Blogname & Domain​​​​

Ein richtig guter Blogname hat die Kraft, für immer im Kopf zu bleiben und ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor für einen Blog.

Eigenschaften eines guten Blognamens

  • kurz und prägnant
  • einfach zu merken und auszusprechen
  • repräsentativ und selbsterklärend
  • originell und einprägsam
  • einzigartig und abgegrenzt
  • passend zu deinem Konzept

Los geht's: Deinen persönlichen Blognamen finden

  1. Sammle Themen, Emotionen, Redewendungen und Synonyme, die zu deinem Blog passen.
  2. Kombiniere diese Begriffe beliebig.
  3. Schreibe deine Favoriten heraus.
  4. Prüfe bei Google, ob der Name noch nicht besetzt ist.
  5. Prüfe bei Denic, ob deine Favoriten noch als Internetadresse (Domain) zur Verfügung stehen.
  6. Frage Familie, Freunde und Bekannte, welchen der übrigen, favorisierten Namen sie bevorzugen.

Der Name, der am meisten genannt wird und dir am besten gefällt, wird dein Blogname und deine Web-Adresse.

Nun hat dein Blog einen Namen. Fantastisch!

3. Blog-Hosting

Mithilfe eines Webhostings geben wir deinem Blog ein Zuhause im Web.

WordPress-Hosting oder externes Hosting?

Es gibt vereinfacht gesagt zwei Möglichkeiten, einen Blog zu betreiben:

1. Kostenloses Hosting mit WordPress

2. Bezahlt mit einem externen Hosting-Anbieter

1. Kostenloses Hosting mit WordPress.com

Es besteht die Möglichkeit, deinen Blog kostenfrei direkt über WordPress.com zu erstellen und dort hosten zu lassen.

Doch was als kostenlose Variante auf den ersten Blick als die bessere Option erscheint, sollte genauer betrachtet werden. Ein kostenloses WordPress-Hosting hat Nachteile:

Vorteile kostenloses WordPress-Hosting

  • kostenlos
  • schnell aufgesetzt

Nachteile kostenloses WordPress-Hosting

  • [Blogname].wordpress.com als Web-Adresse
  • limitierte Funktionen und Einstellungen
  • fehlende Blog-Hoheit

Das kostenlose WordPress-Hosting ist für dich geeignet, wenn

2. Bezahltes, externes Hosting

Spielst du mit dem Gedanken, langfristig mehr aus deinem Blog herauszuholen und diesen ggf. zu monetarisieren, ist es ratsam, auf ein solides Fundament zu bauen und auf ein bezahltes Hosting bei einem Webhoster (Provider) zurückzugreifen.

Vorteile externes Hosting

  • keine Restriktionen bei Design und Funktionen
  • maximales Potenzial (Traffic, Monetarisierung)
  • professionelle Web-Adresse
  • Hoheit über Inhalte

Nachteile externes Hosting

  • Kosten von ca. 5 Euro im Monat​​​​

Das externe Hosting ist für dich geeignet, wenn

Wir empfehlen dir ein externes, bezahltes Hosting mit All-Inkl.

Hosting-Anbieter wählen


Die Liste potenzieller Hosting-Provider ist lang und die Recherche für einen geeigneten Partner müßig.

Viele bieten ähnliche Produkte und Leistungen zu ähnlichen Konditionen.

Wir haben uns nach längerer Recherche für All-Inkl* entschieden und hosten seit Jahren all unsere Web-Projekte dort.

All-Inkl schneidet besonders in der Kombination mit WordPress in diversen Tests seit Jahren mit sehr guten Bewertungen ab und wird für seine guten Konditionen und Zuverlässigkeit gelobt (wie z. B. hier durch die Community des renommierten Digital Magazins T3N).

Wir empfehlen dir das Einsteigerpaket namens All-Inkl Privat*. Es ist in den ersten drei Monaten kostenlos, kostet danach monatlich nur 4,95 Euro und enthält alles, was du zum Bloggen brauchst.

4. WordPress installieren

WordPress (eigtl. WordPress) ermöglicht es, ohne programmieren zu können, eine komplette Webseite zu erstellen und zu verwalten.

Um WordPress herum hat sich mittlerweile ein riesiges Ökosystem gebildet. Es gibt viele vorgefertigte Designs, unzählige erweiterbare Funktionen und eine große Community, die die Arbeit mit der Software sehr angenehm gestalten.

Kein Wunder also, dass WordPress die beliebteste Blogsoftware der Welt ist. Wir kennen keinen Blogger, der nicht damit arbeitet.

Los geht's: Wir installieren WordPress auf deinem Webspace

Du solltest bereits eine E-Mail von All-Inkl erhalten haben, die deine Logins für die unterschiedlichen Kundenbereiche enthält. Um WordPress zu installieren, musst du dich ins sogenannte KAS (Kunden Administrations System) einloggen.

Dein KAS bei All-Inkl findest du hier: https://kas.all-inkl.com/.

Im KAS klickst du im Menü links auf “Software-Installation” und wählst dann rechts in der Liste unter “Blog > WordPress” aus und durchläufst den Installationsprozess.

Glückwunsch. Du hast jetzt einen eigenen Blog! In den folgenden Kapiteln helfen wir dir, ihn fachmännisch anzupassen.

5. Erste Schritte in WordPress

Logge dich in deinen Blog ein und klicke dich ein bisschen durch das Backend deiner Webseite, um WordPress besser kennenzulernen. Schaue dir insbesondere das Menü und seine Untermenüpunkte an.

6 Must-Have-Wordpress-Plugins


Nun sollten wir fix eine Reihe von Plugins installieren und aktivieren. Diese garantieren die sofortige Sicherheit deines Blogs und gestalten deine Arbeit am Blog effektiver.

Installiere unter „Plugins > Installieren“ die folgenden Plugins und aktiviere sie:

1. Wordfence Security

Sichert deinen Blog wie ein Antiviren-Programm.

Weitere Infos

2. BackUpWord Press

Das Plugin sichert regelmäßig automatisch den aktuellen Stand deines Blogs.

Weitere Infos

3. Under Construction

Erstellt eine “in Arbeit”-Seite, die für Besucher deiner Website sichtbar ist, solange du deinen Blog erstellst.

Weitere Infos

4. WP Fastest Cache

Reduziert Ladezeiten und macht deine Seite schneller.

Weitere Infos

5. Yoast SEO

Bringt dir mehr Besucher über Google.

Weitere Infos

6. Cookie Notice von DFactory

Sichert deinen Blog in Sachen EU Cookie Richtlinie rechtlich ab.

Weitere Infos

Wie du diese Plugins einstellst, erfährst du in unserem E-Book Blog erstellen leicht gemacht E-Book – Schritt für Schritt zum erfolgreichen Blog”.

6. Kategorien & Schlagwörter (Tags) in WordPress

Um die Nutzerfreundlichkeit deines Blogs zu verbessern und es Besuchern zu ermöglichen, sich auf deiner Webseite zurecht zu finden, solltest du Kategorien erstellen.

Beiträge können Kategorien zugeordnet werden. Sie werden dann auf den Seiten der Kategorien aufgelistet. Die Hauptkategorien sollten deine Seitennavigation (das Menü) bilden.

6.1 Lege deine Struktur fest

Versuche, deine Artikel- und Themenideen in einer sinnvoll geordneten, voneinander abgegrenzten Struktur zu ordnen und so Haupt- und Unterkategorien zu definieren.

Optimalerweise findest du 3 bis 5 Hauptkategorien, unter denen du, wenn du möchtest, weitere Unterthemen gruppieren und deine Artikel sammeln kannst.

Checke zum Beispiel gern mal Sinas Navigation unter dem Logo auf ferndurst.de.

Wie du die Hauptnavigation anlegst, zeigen wir dir später.

6.2 Kategorien anlegen

Du legst Kategorien an, indem du im Menü unter “Beiträge” auf “Kategorien” klickst.

Füge hier zunächst nur den “Namen” ein. Nachdem du den Button “Neue Kategorie erstellen” geklickt hast, erscheint deine Kategorie in der Übersicht rechts.

wordpress blog erstellen kategorie anlegen

Im Kapitel “Beiträge erstellen” lernst du, wie du Beiträge erstellst und den definierten Kategorien zuordnest.

6.3 Schlagwörter (Tags) nutzen

Schlagwörter kannst du verwenden, um deine Artikel über die Kategorien hinaus thematisch zu ordnen. Sie sind meist spezifischer und konkreter und können deine Seitenstruktur abseits der Hauptnavigation erweitern.

Ein Ferndurst-Artikel über Bali befindet sich zum Beispiel in der Kategorie “Bali” und der Sub-Navigation. Er besitzt aber auch die Tags “Backpacking” und “Abenteuer”. Letztere finden sich nicht im Hauptmenü.

Die Nutzung von Tags ist durchaus empfehlenswert aber generell optional. Achte darauf, nicht zu viele Tags zu nutzen.

Wichtig ist, dass du deine Tags kennst und keine redundanten oder überflüssigen Schlagworte vergibst. Hier ist weniger definitiv mehr.

6.4 Schlagwörter anlegen


Schlagwörter erstellst du unter “Beiträge > Schlagwörter” oder aber während du den Beitrag anlegst.

In der rechten Seitenleiste findest du ein Eingabefeld für deine Schlagwörter:

wordpress schlagwoerter hinzufuegen
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7. Beiträge in WordPress erstellen

Beiträge bilden das Herzstück deines Blogs. In unserem E-Book “Blog erstellen leicht gemacht” zeigen wir dir, was einen guten Blogartikel ausmacht und wie SEO für Blogs funktioniert.

SEO, also Suchmaschinenoptimierung, ist für dich essentiell, wenn du langfristig viele Besucher auf deine Webseite ziehen möchtest und einen erfolgreichen Blog aufbauen willst.

In dieser Light Version der Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären wir, wie du einen Beitrag anlegst.

7.1 Beiträge in WordPress anlegen

Beiträge in WordPress anzulegen, funktioniert ähnlich wie das Anlegen eines Word-Dokuments auf dem PC. Unter “Beiträge > Erstellen” findest du einen Editor, in dem du deine WordPress-Beiträge anlegen kannst.

7.2 Der Titel eines Blog-Beitrags

Ganz oben findest du die Eingabemaske für den Titel deines Artikels. Hier fügst du die Überschrift ein.

So formulierst du gute Überschriften für deine Blog-Artikel

  • Nutzen kommunizieren
  • Zahlen verwenden, wenn es passt ("10 Tipps, wie du" usw.)
  • aktive Formulierungen verwenden
  • relevante Keywords integrieren
  • kurz, prägnant und direkt formulieren

7.3 Der Permalink (Artikel-URL)

Im Anschluss erscheint automatisch der Permalink bzw. die URL zu deinem Artikel, also die Adresse, unter der dein Beitrag im Internet gefunden werden kann.

Die URL entspricht für gewöhnlich der Überschrift des Beitrags und sollte die folgenden Merkmale beinhalten.

Merkmale SEO-konformer URLs für deine Blog-Artikel

  • nur Kleinbuchstaben nutzen
  • Wörter durch Bindestriche trennen
  • keine Umlaute oder Sonderzeichen
  • kurze und prägnant
  • Keywords verwenden​​​​

7.4 Die Werkzeugleiste

Ähnlich wie bei Microsoft Word kannst du mithilfe der Werkzeugleiste deinen Artikel formatieren. So ist es u. a. möglich, Worte zu fetten (b), kursiv zu gestalten (I), Zitate einzufügen (“) etc.

wordpress editor werkzeugleiste

7.5 Zwischenüberschriften

Im Aufklapp-Menü mit dem Wort “Absatz” in der Werkzeugleiste kannst du vorformatierte Zwischenüberschriften in deinem Artikel darstellen.

Markiere dazu deine Zwischenüberschrift im Text, klicke auf den Pfeil im Pull-Down-Menü und beginne mit einer “Überschrift 2”. Unter-Überschriften von dieser werden als “Überschrift 3” definiert, etc. Wenn du einen neuen, übergeordneten Inhaltspunkt verwendest, nutze wieder eine “Überschrift 2” (diese Vorgehensweise und Darstellung ist vergleichbar mit einem Inhaltsverzeichnis und gibt deinem Text eine gute Struktur).

wordpress editor zwischenueberschriften

7.6 Verlinkungen

Mithilfe der Werkzeugleiste kannst du Verlinkungen setzen - entweder zu deinen eigenen Artikeln oder zu Artikeln auf fremden Webseiten.

Wähle dazu einen Textabschnitt oder ein Bild aus und klicke den Button “Link einfügen/ändern” (Büroklammer).

Jetzt öffnet sich ein Fenster, in das du den externen Link einfügen kannst:

wordpress editor verlinkung

7.7 Weitere Funktionen

Ganz rechts in der Werkzeugleiste findest du den Button “Werkzeugleiste umschalten” - per Klick erhältst du so weitere Funktionen wie “Sonderzeichen einfügen” oder “Rückgängig machen”.

7.8 Bilder einfügen 

In deinem Beitrag findest du über der Werkzeugleiste u. a. den Button “Dateien hinzufügen”. Hierüber hast du Zugriff auf deine Mediathek und kannst Videos, Fotos oder Galerien in deinen Artikel einfügen.

wordpress editor datei hinzufuegen

Wenn du eine Datei von deinem PC hochladen willst, klicke auf “Datei hochladen”. Im Anschluss hast du die Möglichkeit, einen Titel, Alternativtext und ggf. eine Bildunterschrift oder Beschreibung zu vergeben (Bild-SEO).

wordpress editor mediathek meta einstellungen

Wie Bilder-SEO funktioniert, lernst du in unserem E-Book "Blog erstellen leicht gemacht"!

7.9 Beitragsbild festlegen

Ganz unten in der rechten Sidebar im WordPress-Editor findest du den Punkt “Beitragsbild festlegen”. Hier wählst du ein Titelbild für deinen Artikel aus, das bei den meisten Themes automatisch auf den Übersichtsseiten (Kategorie- oder Tag-Seiten) dargestellt wird.

wordpress editor beitragsbild festlegen

7.10 Artikel in deine Blog-Struktur einordnen

Damit dein Artikel für den Nutzer gut auffindbar ist, kannst du ihn im WordPress-Editor auf der rechten Seite Kategorien (Rubriken) und Tags (Schlagworten) zuordnen.

Erste Kategorien hast du bereits angelegt - mit einem Häkchen an der gewünschten Kategorie heftest du deinen Artikel nun an die passende Rubrik. Der Artikel wird dann auf der Kategorie-Seite angeteasert.

7.11 Artikel speichern oder veröffentlichen​​​​

In der Sidebar rechts oben kannst du deinen Artikel als Entwurf speichern, veröffentlichen oder dir eine Vorschau deines Beitrages ansehen. Außerdem hast du an dieser Stelle perspektivisch die Möglichkeit, bestehende Artikel zu aktualisieren, indem du das Datum veränderst.

wordpress editor beitrag speichern oder veroeffentlichen

8. Seiten mit WordPress aufsetzen

In WordPress wird zwischen Seiten und Beiträgen unterschieden.

Während du Beiträge für deine Blogartikel nutzt, dienen Seiten für die Darstellung von statischem Content, da weder Datum noch Autor dargestellt werden. Außerdem ist die Einordnung in Kategorien oder das Hinzufügen von Tags nicht möglich.

Seiten nutzt man für die folgenden Inhalte: Impressum, Datenschutzhinweise, Über Uns, Kontakt, Kooperationen etc. - alles Inhalte, die wichtige Informationen enthalten und die keine chronologische Relevanz haben.

8.1 So legst du Seiten in WordPress an

Klicke auf “Seite > Erstellen” im WordPress Backend.

wordpress seiten erstellen

Die Erstellung von Seiten entspricht der von Beiträgen.

8.2 Die wichtigsten Seiten für deinen Blog

Sobald deine Webseite der Öffentlichkeit präsentiert wird, sollten ein Impressum und Datenschutzhinweise auf deinem Blog vorhanden sein.

8.2.1 Impressum & Datenschutz

Du solltest Impressum und Datenschutzhinweise auf einer Seite unterbringen. Wir nutzen für die Erstellung der Inhalte den Impressum-Generator von erecht24. Klicke auf den Link und auf der Zielseite auf “Impressum erstellen”. Danach wird mithilfe deiner Angaben das Impressum für deinen Blog zusammengestellt.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass wir keine Juristen sind und für rechtliche Informationen keinerlei Haftung übernehmen.

8.2.2 Deine Über-Mich-Seite

Auf der Über-mich-Seite erzählst du deinen Lesern, wer hinter deinen Texten/Bildern/Videos steckt. Kurzum: Du gibst deinem Blog ein individuelles Gesicht und baust so Vertrauen und eine Beziehung zum Nutzer auf.

Diese Aspekte sind nicht zu unterschätzen, denn sie sind es, die deinen Blog von einer Unternehmensseite unterscheiden, die dich zwischen tausenden von Bloggern herausstechen lassen.

Bausteine einer guten Über-Mich-Seite:

  • ein nettes Foto von dir
  • dein Name
  • das Thema deines Blogs
  • der Nutzen deines Blogs für deine Leser
  • Was macht deinen Blog einzigartig?
  • E-Mail-Kontakt
  • Verlinkung deiner Social Media Kanäle

9. Blog-Design anpassen

In diesem Kapitel helfen wir dir, deinem Blog ein einzigartiges Aussehen zu verleihen, das dir und deinen Lesern gefällt - ganz ohne Programmierkenntnisse.

9.1 WordPress-Themas - das Grundgerüst

Das Theme (oft auch Template genannt) bestimmt das Grundgerüst und das Aussehen deines Blogs.

9.1.1 Kostenlose WordPress-Themes

Es gibt viele, viele Theme-Anbieter, die Auswahl ist schier grenzenlos und die Demo-Versionen (Vorschau) der Themes sind häufig sehr schön gestaltet.

Leider heißt das nicht, dass dein Blog mit ein paar Klicks genauso aussieht. Oft wird erst nach der Installation deutlich, welche Anpassungen ohne Programmierkenntnisse möglich sind.

Wir empfehlen dir für den Einstieg vor allem die kostenlosen WordPress-Themes.

Alle WordPress-Themes findest du unter “ Design > Themes”.

wordpress design themes

In dieser Datenbank kannst du nach geeigneten Themes stöbern. Schau dir zum Beispiel die populärsten Themes an oder suche über das Suchfenster oben rechts nach “Blog”, um passende Blog-Themes zu finden.

wordpress design theme suchen

Mit einem Klick auf das jeweilige Theme, kannst du dir eine Vorschau anzeigen lassen.

wordpress design theme vorschau

Meist wird hier schon ersichtlich, wie z. B. ein Beitrag oder eine Über-Uns-Seite aussehen könnte.

In unserem E-Book "Blog erstellen leicht gemacht" zeigen wir dir tolle Blog-Themes.

Klick dich dafür einfach durch das Menü in der Demo. Dadurch wird deutlich, welche Möglichkeiten du mit diesem Theme hast.

9.1.2 Darauf solltest du bei der Wahl deines WordPress-Themes achten

  • Passt das Design zu deinem Konzept bzw. zu dir?
  • Darstellung auf Mobilgeräten (Responsiveness)
  • Lesbarkeit der Beiträge
  • Regelmäßige Aktualisierungen
  • Bewertungen 

9.1.3 Theme installieren und aktivieren

Wenn dir ein Theme gefällt, klicke auf “Installieren”.

wordpress theme installieren

Danach kannst du dir das Themes mit den Inhalten deines Blogs ansehen, indem du auf “Live-Vorschau” klickst.

wordpress design theme live vorschau

Im Live-Editor, der dir angezeigt wirst, kannst du testweise direkt erste Anpassungen vornehmen:

wordpress design live vorschau customizer

Willst du das Template danach für deinen Blog anwenden, klicke auf “Speichern & Aktivieren”.

9.2 Customizer  - Schnellanpassungen

Nach der Installation und Aktivierung deines Themes erscheint unter dem Menüpunkt “Design” der sogenannte “Customizer”. Hier könnt ihr Einstellungen am Layout vornehmen und direkt sichtbar machen - was genau veränderbar ist, schreibt das Theme vor.

In den meisten Fällen ist es möglich, ein individuelles Logo hochzuladen, Farben anzupassen, Schriften zu ändern etc. Klickt euch einfach durch.

Die Anpassungsmöglichkeiten im Customizer entsprechen in etwa denen in der Live-Vorschau.

In unserem E-Book “Blog erstellen leicht gemacht” zeigen wir dir nach diesem Kapitel, wie du ganz einfach passende Farben und ein Logo für deinen Blog findest.

9.3 Widgets

Widgets sind eine sehr gute Möglichkeit, um deinen Blog mit diversen Funktionen und Inhalten auszustatten, die außerhalb deines Artikelbereichs angezeigt werden. Dazu können Social-Media-Buttons, Newsletter-Boxen, Infotexte oder Schlagwörter-Wolken gehören.

Welche Funktionen du nutzen kannst, bestimmen dein Theme und installierte Plugins. Auch in welchen Bereichen deines Blogs du Widgets integrieren kannst, wird vom Theme vorgegeben. Die meisten ermöglichen das Einfügen in der Seitenleiste (Sidebar).

In den meisten Themes sind die folgenden Widgets standardmäßig enthalten

  • Bild einfügen
  • Text einfügen
  • Suche integrieren
  • Neuste Beiträge anzeigen
  • Neuste Kommentare anzeigen
  • Video einbetten
  • Kalender integrieren
  • Kategorien anzeigen
  • Archiv anzeigen
  • Schlagwörter-Wolke einfügen

So passt du Widgets an

Widgets editierst du über “Design > Widgets” in WordPress:

wordpress design widgets

Die verfügbaren Widgets auf der linken Seite kannst du nun per Drag and Drop in den Content-Bereich (Seitenleiste) auf der rechten Seite ziehen - zum Beispiel "Bild" von links nach "Main Sidebar" rechts:

wordpress widget interface

Wenn du im Anschluss auf das hinzugefügte Widget klickst, kannst du es nach deinen Wünschen anpassen:

wordpress widgets anpassen

Unter “Design > Customizer > Widgets” kannst du deine Widgets ebenfalls editieren und die direkte Vorschau ansehen.

9.4 Menüs anlegen

WordPress unterscheidet generell zwischen:

  • Header-Menü (meist ganz oben über deinem Logo)
  • Main/Haupt-Menü (Naviationsleiste unter dem Logo und über dem ersten Inhalt)
  • Footer-Menü (ganz unten auf der Seite)

Es kommt letztlich auf dein Theme an, welche Menüs du tatsächlich nutzen kannst.

Das Hauptmenü ist die wichtigste Navigationsmöglichkeit für den Leser. Hier werden vor allem deine Hauptkategorien integriert.

Wir empfehlen für statische Seiten wie Impressum oder Kontakt (siehe Kapitel “Wordpress-Seiten”) eher das Footer und/oder das Header-Menü zu nutzen. Der Leser ist gewöhnt, solche Inhalte am Anfang oder Ende der Seite zu finden.

Und nun legen wir deine Menüs an:

Klicke auf “Design > Menüs”

wordpress design menue

Per Klick auf “Wähle ein Menü zum Bearbeiten” können wir zwischen den vorgegeben Menüs wählen oder neue Menüs erstellen.

Nun kannst du links aus Seiten, Beiträgen usw. auswählen, sie anhaken und via Klick auf “zum Menü hinzufügen” dem Menü zuordnen.

Via drag and drop sortierst du die Punkte entsprechend deinem Gusto.

wordpress menue anpassen

Du kannst Ober- und Unterkategorien hierarchisch ordnen, indem du die Kategorien etwas versetzt einordnest.

Mit einem Klick auf “Menü speichern” werden deine Anpassungen übernommen.

Wow! Du hast nun die wichtigsten Schritte hinter dir. Dein Blog ist so gut wie fertig. Du kannst stolz auf dich sein.

Benötigst du Unterstützung bei der Erstellung deines Blogs?

Dann ist unser E-Book "Blog erstellen leicht gemacht" genau das Richtige für dich!

10. Kommentare

Im Bereich “Kommentare” in WordPress verwaltest du die Texte, die Besucher unter deinen Beiträgen hinterlassen. Diese Funktion bietet dir somit die Möglichkeit, in Kontakt mit deinen Lesern zu bleiben und zu ihnen eine Beziehung aufzubauen – das macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch, deinen Blog erfolgreich werden zu lassen.

Neue Kommentare werden dir im Kopf deines WordPress-Backends angezeigt oder erscheinen links im Menü:

wordpress kommentare

Hinterlässt ein Besucher einen Kommentar, empfehlen wir dir, diesen manuell freizugeben und nicht direkt anzeigen zu lassen. Dadurch gehst du sicher, dass weder Spam-Inhalte noch missbräuchliche Kommentare auf deiner Seite auftauchen.

11. Deinen Blog zum Leben erwecken

Mach dich bereit! Schalte den “Under Construction Mode” des UnderConstruction-Plugins aus, leere den Cache mit dem WPFC-Plugin und aktualisiere die Seite.

Et voilà - dein Blog ist nun erreichbar.

Belohne dich, feiere dich und deinen Blog. Das habt ihr euch verdient!

Viele Teile der Anleitung werden in unserem E-Book “Blog erstellen leicht gemacht” noch umfangreicher und potenzial-trächtiger durchleuchtet. Du findest dort auch Vorlagen, Checklisten und praktische Beispiele.

Besonders in Sachen Suchmaschinenoptimierung kannst du richtig viel lernen.

Darüber hinaus zeigen wir dir in unserem E-Book

  • die Integration von Google Analytics und der Google Search Console
  • weitere spannende Plugins, die dir helfen, deinen Blog populär zu machen
  • Suchmaschinenoptimierung für Blogs
  • die Verwaltung von Nutzern
  • die Einrichtung eines E-Mail-Postfachs
  • wie die WordPress-Mediathek funktioniert

So geht's jetzt für dich weiter

  • Erstelle geile Inhalte, die deine Nutzer lieben und optimiere sie für Google.
  • Teile deine Inhalte auf Facebook und Co.
  • Lade deine Freunde ein, deine Facebook-Seite zu liken.
  • Vernetze dich mit anderen Bloggern und schreibe Gastbeiträge.

Quellenübersicht

Autor

BENNET POLENZ


Co-Founder bei Blog Wings und Online Marketing Stratege. Hat bereits Marken wie BRAVO, Cosmopolitan, InTouch und Wunderweib zu mehr Wachstum verholfen.

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